szmtag

14.03.2012 |

Dänischer Leichtbauroboter voll auf Erfolg programmiert

Stolz präsentieren Thomas Visti, CCO und Vice President von Universal Robots, und Esben H. Østergaard, einer der "Väter" des Leichtbauroboterarms und heute CTO des Unternehmens, den neuen UR 10. (Bild: Annika Mentgen)
Stolz präsentieren Thomas Visti, CCO und Vice President von Universal Robots, und Esben H. Østergaard, einer der "Väter" des Leichtbauroboterarms und heute CTO des Unternehmens, den neuen UR 10. (Bild: Annika Mentgen)

Universal Robots hatte eingeladen – in das „Mekka der Robotertechnologie in Dänemark“, nach Odense. Dort präsentierte der dänische Roboterhersteller seinen neuen Leichtbauroboterarm UR 10.

von Annika Mentgen

DK-ODENSE. Universal Robots – der Roboterhersteller aus dem dänischen Odense – startet voll durch. Erstmals schlug der Leichtbauroboterarm UR 5 der Dänen auf der Automatica 2010 so richtig ein. Er ist zwar nicht der einzige Leichtbauroboter auf dem Markt – vor allem die Arme von Schunk und Kuka sieht man sofort vor Augen -, aber einer, der es in sich hat, besetzt er doch ganz klar eine Nische.

Denn die Vision der Köpfe von Universal Robots lautet: „Automation für alle“. Das fängt beim Preis an. Dieser liegt für den UR 5 laut Liste bei 22.000 Euro, die Amortisationszeit beträgt lediglich sechs bis acht Monate. Dazu kommt eine kinderleichte Programmierung (ich konnte mich vor Ort selbst davon überzeugen), die keinerlei Expertenwissen erfordert. Der Roboter ist in der Regel innerhalb eines Tages betriebsbereit.

Direkte Mensch-Roboter-Kooperation möglich

Auch die hohe Flexibilität des Roboterarms ist ein Plus. Mit einem Gewicht von nur 18 kg kann er leicht innerhalb der Produktion umgesetzt werden und wie beispielsweise bei Grundfos lediglich bei Auftragsspitzen „aushelfen“. Und: Der Roboter kann laut Universal Robots und der Zertifizierung des Danish Technological Institute, Centre for Materials Testing, ohne Abschirmung direkt neben dem Menschen arbeiten.

Der Roboter entspreche mit seinen Betriebseigenschaften den Anforderungen an den kollaborierenden Betrieb. Hier könnten sich die Vorschriften in Zukunft verschärfen, doch auf Nachfrage, wie Universal Robots darauf reagieren wird, versichert man mir, dass man auf alle Eventualitäten vorbereitet sei. Die direkte Mensch-Roboter-Kooperation macht den Roboterarm interessant für eine breite Zielgruppe. Im Fokus stehen für Universal Robots dabei ganz klar kleine und mittelständische Unternehmen.

Alle Bilder zum Artikel: 

Bildergalerie Bildergalerie

Anzeige

Weitere Aktuelle News

Meldeten gute Zahlen: Reinhold Mühlbeyer, Vorsitzender der Arntz-Optibelt-Geschäftsführung (links) und Geschäftsführer Konrad Ummen. - Bild: Arntz Optibelt

Arntz Optibelt Gruppe erzielt 2013 Rekordumsatz

Die Arntz Optibelt Gruppe hat für das Jahr 2013 einen Rekordumsatz gemeldet. Auch für 2014 geht der Antriebsriemen-Spezialist von einem dicken Plus in den Büchern aus. mehr

Beckhoff und Rockwell haben ein Patentverletzungsverfahren gütlich beigelegt. - Bild: Beckhoff

Rockwell und Beckhoff einigen sich

Rockwell und Beckhoff haben ein Patentverletzungsverfahren über die Nutzung bestimmter Linearmotor-Techniken gütlich beigelegt. Die beiden Unternehmen schlossen eine Lizenzvereinbarung. mehr

Anzeige

Sonia Bonfiglioli und Comer-Geschäftsführer Matteo Storchi besiegeln die Übernahme der Produktionslinien. - Bild: Bonfiglioli

Bonfiglioli übernimmt Teile von Comer Industries

Bonfiglioli hat sich mit Comer Industries über die Übernahme der Produktionslinien der elektrischen Radantriebe und Planeten-Radgetriebe geeinigt. Die Vereinbarung tritt Anfang 2015 in Kraft. mehr

Christof Furtwängler, Gesellschafter und Beiratsmitglied Bühler Motor, und Peter Muhr, Geschäftsführer Bühler Motor (Mitte), bei der Entgegennahme des

Bühler Motor unter Bayerns Best 50

Der Antriebsspezialist Bühler ist mit dem "Bayerns Best 50"-Preis ausgezeichnet worden. Das bayerische Wirtschaftsministerium zeichnet damit die wachstumsstärksten Mittelständler aus. mehr



Suchen