14.12.2011 |

Flexibel durch Spannungsversorgung via PoE

Belden stellt drei neue SPIDER PD Switches aus seinem Hirschmann-Produktprogramm vor. Foto: Belden

Belden hat sein Hirschmann-Produktprogramm um drei neue unmanaged Lowcost-Switches der SPIDER-Familie erweitert.

Belden hat sein Hirschmann-Produktprogramm um drei neue unmanaged Lowcost-Switches der SPIDER-Familie erweitert. Diese Switches, die Fast Ethernet (10/100 Mbit/s) unterstützen, haben entweder fünf Twisted-Pair-Ports (SPIDER 5TX PD EEC) oder einen Twisted-Pair-Port und einen Fiberoptic-Port für Multimode- (SPIDER 1TX/1FX-MM PD EEC) bzw. Singlemode-Lichtwellenleiter (SPIDER 1TX/1FX-SM PD EEC).

Zu den weiteren Merkmalen gehören Schutzart IP30, ein stabiles Metallgehäuse und ein erweiterter Temperaturbereich von -40° bis +70° C. Da alle Varianten via PoE mit Spannung versorgt werden, sind weder ein separates Netzteil noch eine Steckdose erforderlich. Dadurch können diese Switches überall dort eingesetzt werden, wo ein PoE-Anschluss zur Verfügung steht. So lassen sich Netzwerke flexibel mit zusätzlichen Ports für die Datenübertragung via Kupferkabel oder – bei großen Entfernungen bzw. starken elektromagnetischen Feldern – Fiberoptic-Uplinks erweitern.

Da die Switches, die alle relevanten Industriestandards erfüllen und eine E13-Zulassung (Kfz) haben, beliebig kaskadiert werden können, lassen sich mit ihnen dezentral strukturierte Netzwerke mit kurzen Strecken zu den jeweiligen Endgeräten realisieren. Die beiden Ausführungen mit Fiberoptic-Transceivern ermöglichen es zudem, Distanzen von bis zu 2 km (Multimode) oder 30 km (Singlemode) zu überbrücken. Die optischen Ports sind jeweils für SC- und die Twisted-Pair-Anschlüsse für RJ45-Stecker ausgelegt.

Alle drei Switches können auf Hutschienen montiert und nach dem Plug-and-work-Prinzip schnell in Betrieb genommen werden. Aufgrund ihres kompakten Gehäuses, das lediglich 100 x 25 x 70 mm misst (Breite x Höhe x Tiefe), lassen sie sich auch problemlos in Verteilerkästen einsetzen. Informationen zum Geräte- und Netzwerkstatus werden über LEDs auf der Frontplatte angezeigt. Darüber hinaus können die Switches in die Netzwerkmanagement-Software Industrial HiVision von Hirschmann angezeigt werden.

Mit den drei neuen Switches besteht die SPIDER-Familie jetzt aus insgesamt 29 Geräten, die für unterschiedliche Anforderungen jeweils optimale Lösungen bieten. Dazu Produktmanager Pascal Unterdorfer: „Die neuen PD-Switches ermöglichen es, Netzwerke mit minimalem Aufwand auszubauen. Denn für die Spannungsversorgung ist lediglich ein PoE-Anschluss erforderlich. Zudem ist diese Technologie weltweit standardisiert.“


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