03.04.2012 |

Kleinstmotor: Mit Mile-Encoder für hochpräzise Einsätze

Der EC 90 flat-Motor fällt durch eine sehr flache Bauweise auf (Bild: Maxon).

Um die sehr flache Bauweise des EC 90 flat-Motors von Maxon auch für hochpräzise Anwendungen und Positionierungsaufgaben optimal nutzen zu können, kommt mit dem Mile-Encoder eine neues Mikrosystem zum Einsatz.

CH-Sachseln (pd). Der EC 90 flat-Motor von Maxon kann jetzt aufgrund eines Mile-Encoders auch für hochpräzise Anwendungen und Positionieraufgaben verwendet werden. Denn das System ist so klein, dass es in den Motor integriert werden kann, ohne diesen zu verlängern. Hinter dem Kürzel ‚Mile‘ versteckt sich Maxon’s Inductive Little Encoder, der weltkleinste induktive Drehgeber überhaupt.

Das Wirkprinzip beruht auf der Messung von hochfrequenten Induktivfeldern, welche Wirbelströme in einer elektrisch leitenden Zielscheibe generieren. Die Vorteile einer hochfrequenten induktiven Messmethode gegenüber klassischen Encodern: Hohe Robustheit gegenüber Staub oder Öldämpfen. Damit kann auf weitere Schutzmassnahmen, wie beispielsweise Abdeckungen, verzichtet werden. Hohe Drehzahl Unempfindlichkeit gegenüber Störimpulsen (beispielsweise von PWM-Steuerungen oder Motormagneten).

Gegenüber seinem mit optischem Encoder ausgerüsteten Vorgänger ist der neue EC 90 flat Mile mit einem Dauerdrehmoment von 517 mNm deutlich stärker und mit Auflösungen bis 3200 Impulse pro Umdrehung eben auch äußerst präzise. Dies macht ihn zur ausgezeichneten Wahl für Anwendungen, wie beispielsweise in Türantrieben, in Logistik-Robotern oder in nachgeführten Solaranlagen. Der Motor zeichnet sich durch die optimale Integration des Mile-Encoders aus und vereint Neues mit Bewährtem: Flanschbild, Befestigung und Anschlussbelegung sind identisch zu seinem Vorgänger.

www.maxonmotor.ch

Halle 15, Stand D 05


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