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05.05.2011 |

Kuka Leichtbauroboter gewinnt euRobotics Technology Transfer Award

Der Leichtbauroboter LBR von Kuka und dem DLR gewann jüngst den diesjährigen euRobotics Technology Transfer Award. (Bild: Kuka)
Der Leichtbauroboter LBR von Kuka und dem DLR gewann jüngst den diesjährigen euRobotics Technology Transfer Award. (Bild: Kuka)

Der Leichtbauroboter, die gemeinsame Entwicklung von Kuka und DLR-Institut für Robotik und Mechatronik, gewann jüngst den renommierten euRobotics Technology Transfer Award 2011.

B-BRÜSSEL (mg). „Nach einer gemeinsamen, mehrere Jahre dauernden Entwicklung hat die Technologie nun einen Reifegrad erreicht, der völlig neue Roboteranwendungen ermöglicht, beispielsweise in der Produktion, im Dienstleistungsbereich oder in der Medizin.“, kommentiert Martin Hägele, Leiter der Abteilung Robotersysteme am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) in Stuttgart.

Der Kuka-DLR Leichtbauroboter (LBR) ist dem menschlichen Arm nachempfunden: die Entwickler legten Wert auf Sensivität und Nachgiebigkeit. Gleichzeitig ist er einfach und sicher zu programmieren, was den LBR ideal für Aufgaben machen soll, die einer engen Mensch-Roboter Interaktion bedürfen. Dank seines relativ geringen Gewichts ist er einfach zu transportieren und energiesparend, was ihn auch für mobile Roboteranwendungen einsetzbar macht.

Dr. Ralf Koeppe, Leiter Forschung und Entwicklung bei Kuka Laboratories, der den Preis gemeinsam mit Dr. Alin Albu-Schaeffer (DLR) stellvertretend für die DLR- und Kuka-Entwickler-Teams entgegennahm, sagte: „Unser Ziel ist es, die Zusammenarbeit von Menschen und Robotern zu ermöglichen. Man kann unseren LBR völlig gefahrlos berühren, dank der Kraft-Momentenregelung in den Robotergelenken. Es ist uns mit dem LBR gelungen, Sicherheit mit Kraft und Feingefühl zu verbinden und einen Roboter zu entwickeln, der durch einfaches Führen des Anwenders programmierbar ist und trotzdem millimetergenau agiert. Darüber hinaus ist der LBR der erste Roboter, der zukünftig als sicher eingestuft und ohne Schutzzaun direkt gemeinsam mit dem Anwender eingesetzt werden kann – ein historischer Meilenstein. Wir sind uns sicher: Mit dem LBR stehen Kuka völlig neue Anwendungen und Märkte offen.“

Der Tech-Transfer Award, wie der renommierteste Preis der europäischen Robotik oft abgekürzt wird, wurde dieses Jahr zum achten Mal verliehen. Die Jury bewertet damit die Innovationskraft und wirtschaftliche Auswirkungen von erfolgreichen Forschungskooperationen zwischen Industrie und Wissenschaft.

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