21.12.2011 |

Sensorik: Stagnation setzt sich fort

„Ganz oben auf der Agenda unserer Mitglieder stehen Elektromobilität, erneuerbare Energien und autonome Systeme.“ Thomas Simmons, Geschäftsführer des Sensorik-Fachverbands AMA

Sensorik als Querschnitttechnologie wird branchenübergreifend in nahezu allen Industrien eingesetzt. Sie eignet sich daher hervorragend als konjunkturelles Frühwarnsytem.

Thomas Simmons, Geschäftsführer des Sensorik-Fachverband AMA berichtet, warum er die Konjunkturnote ‚4‘ vergibt: Das letzte Jahr stand im Zeichen der Schulden- und Eurokrise. Wird sich die Situation 2012 bessern?

Bereits unsere Mitgliederbefragung im 3. Quartal zeigte einen Umsatzrückgang, für das 4. Quartal prognostizieren unsere Mitglieder eine Stagnation, die sich im kommenden Jahr fortsetzen dürfte.

Welche Themen stehen 2012 ganz oben auf der Agenda?

Als Haupthemen der Sensorik und Messtechnik dürften im kommenden Jahr ganz oben auf der Agenda die Elektromobilität, die erneuerbaren Energien sowie autonome und vernetzte Systemen stehen.

Falls es 2012 zu einer weiteren Wirtschaftskrise kommt: Wie gut haben sich Ihre Mitgliedsunternehmen in der Zwischenzeit aufgestellt, um solche Situationen zu meistern?

Da unsere Mitglieder in alle Industrien liefern und damit von deren Erfolgen abhängen, werden wir die Entwicklungen abwarten müssen. Den Vorteil, den unsere überwiegend mittelständischen Mitglieder haben, zeigte sich in der letzten Krise in der Kurzarbeit. Damit können unsere Mitglieder ihre Facharbeiter halten und nach Krisen schnell wieder produzieren und liefern. Damit agieren die Kleineren häufig flexibler und könnten durch ihre Flexibilität insbesondere international Marktanteile erobern.


Anzeige

Suchen