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27.02.2012 |

“Sensorik steht auf vielen Beinen”

AMA-Geschäftsführer Dr. C. Thomas Simmons und Wolfgang Wiedemann, Vorsitzender des Vorstands freuen sich über die Krisenrestenz ihrer Mitgliedsunternehmen.
AMA-Geschäftsführer Dr. C. Thomas Simmons und Wolfgang Wiedemann, Vorsitzender des Vorstands freuen sich über die Krisenrestenz ihrer Mitgliedsunternehmen.

Die allgemein prognostizierte Verlangsamung des wirtschaftlichen Wachstums betrifft auch die Sensorik, die Gefahr einer Stagnation allerdings besteht nicht.

Sabine Spinnarke

NÜRNBERG. Mittelfristig positive Aussichten für die Sensorik belegt Dr. C. Thomas Simmons, Geschäftsführer des Fachverbandes Sensorik (AMA) mit positiven Zahlen zu Investitionen, Umsätzen und Mitarbeitern. „Die sind klare Indikatoren für die zukünftige positive Entwicklung“, so Simmons, der vergangene Woche die Ergebnisse der turnusmäßig durchgeführten Mitgliederbefragung des Fachverbandes präsentierte. Die in AMA vertretenen Hersteller erwirtschafteten mit etwa 250 000 Mitarbeitern etwa 30 Mrd. Euro Umsatz.

Hersteller investitionsfreudig

Nach einer Investitionssteigerung von 16 % im Jahr 2011 planen die Unternehmen der Querschnittstechnologie Sensorik im laufenden Jahr weitere 4% zu investieren.
Auch der Import erweise sich laut Simmons als krisenresistent. Beeindruckend entwickelten sich vor allem die Exportzahlen der Branche über einen größeren Zeitraum von etwa 8 Jahren betrachtet: sie stiegen um 76%, was laut Simmons eine der Ursachen für seinen Optimismus gegenüber der Zukunft sei – „auf je mehr Beinen etwas steht desto stabiler ist es!“ Besonders deutlich zeigt sich das Exportwachstum in europäische Länder, Exporte in Länder außerhalb Europas hingegen stagnieren.

Umsatzplus

Die AMA Mitglieder erwirtschafteten für das gesamte Jahr 2011 ein zweistelliges Umsatzplus von 15 %. Verglichen mit den 11% Umsatzwachstum der deutschen Industrie im Jahr 2011, zeigt sich die Sensorik und Messtechnik damit wachstumsorientiert. In einer Analyse der langfristigeren Umsatzentwicklung – seit 2004 – mache sich die Eurokrise 2011 in einem deutlichen Knick bemerkbar, berichtet Simmons, wobei sich die Wachstumskurve im Anschluss wieder schließe und unverändert an die langfristigen 7% Wachstum anknüpfe. Die Erwartungen der AMA Mitglieder an das laufende Jahr lägen momentan bei einem Umsatzplus von etwa 5%. „Die Ergebnisse unserer Umfrage setzen klare positive Akzente“, schließt Simmons die Fachpressekonferenz.

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