26.08.2009 |

Von analogen auf digitale Drucksensoren umstellen

Industrieanwendungen erfordern auch in Schaltschränke einbaubare Drucksensoren und Drucktransmitter. Bei SensDev gibt es Kombinationen mit herkömmlichen Ausgängen wie 4-20?mA und Optokoppler-Schaltausgänge.

BURGSTÄDT (sp). Die Drucksensoren von SensDev Ltd. der Serie SCPA und der daraus weiter entwickelten Serie SCPB können mit einem 3- bzw 5-Pin-Gehäuse sowohl in alte Schaltungsdesigns mit 3-Pin-Analogsensoren eingesetzt werden, wie auch in neue Entwicklungen für digitale Datenübertragung vom Sensor zum Microcontroller. In der Geräteproduktion muss nur ein Sensor am Lager vorgehalten werden, was der Flexibilität und der Kapitalbindung wesentlich zugute kommt. In die alten Analogschaltungen wird der Sensor eingebaut, nachdem die äußeren zwei von 5 Serial-In-Line-Pins abgeschnitten wurden. In die neuen Schaltungen kommen die Sensoren unverändert mit 5 Pins.

Der Vorteil einer digitalen Kommunikation zwischen Drucksensoren und µControllern ist in erster Linie eine Unabhängigkeit von der Versorgungsspannung. Die µController wandeln das Signal nicht um, sondern erhalten vom Drucksensor ein (fast) nur vom zu messenden Druck abhängendes Datenwort schon in digitaler Form. Bei dieser Art der Signalübertragung braucht man keine Rücksicht mehr zu nehmen auf mannigfaltige Störungen, wie sie grundsätzlich im normalen Schaltungsdesign auftreten. Eine Spannung von 0 bis 5 Volt ist selten und liegt bei vergleichbaren Drucksensoren eher bei 0,5V bis 4,5V. Damit ist bei 0,1% Auflösung von der Messspanne des Sensorausgangs der kleinstmögliche Wert 5mV bzw 4mV.

Diese Lösung macht es dem Entwicklungsingenieur einfach, den Sensor dort unterzubringen, wo er aus pneumatischen oder konstruktiven Gesichtspunkten sinnvoll platziert sein muss.


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