01.03.2011 | Automatisierung

„Wir suchen noch immer die Killerapplikation“

Erstmals ging es bei den Expert Days on Service Robotics um das Thema Wirtschaftlichkeit. (Bild: Schunk)
Erstmals ging es bei den Expert Days on Service Robotics um das Thema Wirtschaftlichkeit. (Bild: Schunk)

Zum vierten Mal fanden die Expert Days bei Schunk statt. Die inzwischen etablierte Tagung führt mittlerweile Experten aus der ganzen Welt zusammen und gewährt Einblicke in die aktuellen Forschungsarbeiten. Dennoch kommt die Praxis nicht zu kurz.

von Bernhard Foitzik

BRACKENHEIM (mg). 120 Teilnehmer begrüßte Henrik A. Schunk zur vierten Auflage der Expert Days am Schunk-Standort Brackenheim. 40 weitere Interessenten mussten vertröstet werden. Eventuell müssen die Referenten, die sich um eine Teilnahme an den Expert Days bewerben, künftig vor einem Programmkommitee bestehen, um zu Schunk kommen zu dürfen. Die Veranstalter überlegen, die Tagung im kommenden Jahr zu erweitern. Zweifellos haben sich die Expert Days zum führenden Forum in Sachen Serviceroboter entwickelt.

Das sehen auch die internationalen Experten so. Rund die Hälfte der Referenten kam aus dem Ausland wie Prof. Seunbin Moon, Kyung Hee Universität, Korea, und Prof. Gurvinder Singh Virk, Massey Universität, Neuseeland. Die Message 2011: Entwicklungsansätze sind da, in Teilbereichen gibt es erfolgreich eingesetzte Subsysteme. Für professionelle Nischen gibt es Lösungen. Servicerobotik, so die Zwischenbilanz, lohne den F&E-Aufwand.

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