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08.02.2011 |

Erstmalige Ausschreibung des Günter-Spur-Preises

Der Nachwuchspreis ist nach einem der Väter der Produktionstechnik in Deutschland benannt: Professor Dr.-Ing. Günter Spur (Bild: TU Berlin).
Der Nachwuchspreis ist nach einem der Väter der Produktionstechnik in Deutschland benannt: Professor Dr.-Ing. Günter Spur (Bild: TU Berlin).

Die Wirtschaftszeitung Produktion schreibt zusammen mit der Management-Beratung A.T. Kearney im Rahmen des Wettbewerbs Fabrik des Jahres/GEO erstmalig den Günter-Spur-Preis für wissenschaftliche Nachwuchsarbeiten aus.

Gunnar Knüpffer

LANDSBERG/MÜNCHEN. Ausgezeichnet werden mit dem Günter-Spur-Preis herausragende wissenschaftliche Arbeiten des Nachwuchses, die sich mit der praktischen Verbesserung des Produktionsprozesses in der verarbeitenden Industrie beschäftigen.
Der Günter-Spur-Preis ist nach einem der Väter der Produktionstechnik in Deutschland benannt. Univ.-Prof.em. Dr.-Ing. Günter Spur hat maßgeblich die Entwicklung der Produktionstechnik zu einem eigenen Wissenschaftsgebiet eingeleitet und mitbestimmt.
Eingereicht werden können Doktor-, Diplom- und Masterarbeiten aus unterschiedlichen Fakultäten wie zum Beispiel Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen, oder Wirtschaftswissenschaften. Diese müssen sich mit der Optimierung der Produktion befassen und unmittelbar praktisch umsetzbar sein. Dabei können die Nachwuchsfachkräfte sowohl technische und wirtschaftliche Verbesserungen als auch Management-Aspekte untersuchen. Eingereicht werden können die Nachwuchsarbeiten von Unternehmen bzw. den betreuenden Mitarbeitern in Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes, in denen die Arbeiten geschrieben wurden und in denen die Ergebnisse erfolgreich angewendet werden. Auswahlkriterien sind neben dem Innovationsgrad insbesondere die Praxisnähe, die erfolgreiche Umsetzung und der erzielte wirtschaftliche Nutzen bzw.  Beitrag zum Unternehmenserfolg der Arbeit.
Der Preisträger des Günter-Spur-Preises wird im kommenden Jahr im März während des Kongresses Fabrik des Jahres/GEO bei einer feierlichen Abendveranstaltung ausgezeichnet. Er wird eingeladen, einen Tag lang ein Siegerwerk des Wettbewerbs Fabrik des Jahres zu besuchen oder ein Institut der Fraunhofer Gesellschaft seiner Wahl. Der Sieger wird zu dem zweitägigen Kongress eingeladen. Er erhält eine Urkunde und eine persönliche Karriereberatung durch Günter Spur.
Bewerbungsbeginn ist der 1. Februar 2011. Einsendeschluss ist der 31. Mai 2011. Geschickt werden müssen die Arbeiten zusammen mit dem Bewerbungsbogen, den es bei der Fachzeitung Produktion und A.T. Kearney gibt, mit dem Stichwort „Günter-Spur-Preis“ an folgende Adresse:
A. T. Kearney, Janine Marquis, Lenbachplatz 5, 80333 München, Tel. 089/ 5156 81 25, Fax: 089/5156 8986.

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