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11.06.2010 | Energie-Effizienz
Siemens schließt Offshore-Windparks ans Stromnetz an
Der Siemens-Konzern hat zusammen mit seinem Partner Prysmian Powerlink einen Großauftrag zur Anbindung von Windparks auf offener See an das Stromnetz erhalten.
MÜNCHEN (Dow Jones/rm). Der Auftragswert für das Konsortium, bei dem Siemens die Führung hat, beläuft sich auf mehr als 500 Mio EUR, wie der Münchener DAX-Konzern am Freitag mitteilte. Auftraggeber ist der deutsche Übertragungsnetzbetreiber transpower, ein Tochterunternehmen des niederländischen Netzbetreibers TenneT. Die Netzanbindung soll 2013 betriebsbereit sein.
Siemens werde zusammen mit Prysmian Powerlink zwei Windparks in der Nordsee an das Stromnetz anschließen. Die Offshore-Windparks Veja Mate und Global Tech 1 mit einer gemeinsamen Erzeugungsleistung von bis zu 800 Megawatt werden dabei über Seekabel in Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungs-Technik (HGÜ) an das Festland angeschlossen. Die HGÜ-Technik reduziert Verluste bei der Übertragung über große Distanzen. Beide Windparks liegen etwa 125 Kilometer vor der Küste, nordwestlich der Insel Borkum. Siemens werde für den Transport der Windenergie ans Festland eine Offshore-Plattform samt Technik liefern.
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