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28.06.2011 | CleanTech

Meyer Burger sichert sich 81,89% an Roth & Rau

Das Bundeskartellamt hatte die Übernahme und Fusion von Meyer Burger und Roth & Rau bereits im Mai genehmigt. Nun steht noch die Freigabe durch die Kartellbehörden in China aus, ehe die Transaktion abgewickelt werden kann (Bild: Meyer Burger).
Das Bundeskartellamt hatte die Übernahme und Fusion von Meyer Burger und Roth & Rau bereits im Mai genehmigt. Nun steht noch die Freigabe durch die Kartellbehörden in China aus, ehe die Transaktion abgewickelt werden kann (Bild: Meyer Burger).

Die schweizerische Meyer-Burger-Gruppe hält nach Ablauf der Übernahmefrist für Roth & Rau 81,89% an dem sächsischen Solaranlagenbauer. In der gesetzlichen vorgeschriebenen Nachfrist wurden Meyer Burger knapp 6,22 Mio Aktien zum Stückpreis von 22 Euro angedient.


BAAR (Dow Jones/ks)–Der Anteil entspricht 38,36% des Grundkapitals und der Stimmrechte an dem TecDAX-Konzern, wie Meyer Burger am Dienstag mitteilte. Vor einer Woche hatte Roth & Rau-Großaktionär Gutekunst den Schweizern seine zuletzt 19,9-prozentige Beteiligung angedient und damit den Weg für eine mehrheitliche Übernahme freigemacht. Meyer Burger waren in der regulären Annahmefrist lediglich knapp 15% der Aktien angedient worden. Zusammen mit den unabhängig vom Übernahmeangebot erworbenen Anteilen an Roth & Rau kam der Maschinenbauer aus Baar insgesamt auf 32,38% und war damit immer noch weit von seinem Ziel entfernt, mindestens die Hälfte des Anlagenbauers zu kontrollieren.

„Wir freuen uns, dass die Mehrheit der Aktionäre von Roth & Rau unser Übernahmeangebot angenommen hat. Mit einer Beteiligungsquote von beinahe 82% haben wir unser Ziel erreicht. Wir sind mit diesem ausgezeichneten Ergebnis sehr zufrieden. Sobald die Freigabe durch die chinesischen Kartellbehörden vorliegt, werden wir einen Konsolidierungs- und Integrationsprozess einleiten“, sagt Peter Pauli, Chief Executive Officer der Meyer Burger Technology AG.

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