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21.03.2012 |

Siemens macht Produktionsstätten energieeffizient

Das Energieeffizienzprogramm wurde an rund zwanzig ausgewählten Siemens-Standorten implementiert. Einer davon ist das ICE-Werk in Krefeld. Hier informiert im Eingangsbereich ein Green Building Monitor über die aktuellen Verbrauchsdaten des Werks (Bild: Siemens).
Das Energieeffizienzprogramm wurde an rund zwanzig ausgewählten Siemens-Standorten implementiert. Einer davon ist das ICE-Werk in Krefeld. Hier informiert im Eingangsbereich ein Green Building Monitor über die aktuellen Verbrauchsdaten des Werks (Bild: Siemens).

Siemens hat ein umfassendes Energieeffizienzprogramm entwickelt und erfolgreich an mehr als zwanzig seiner Standorte implementiert. Daraus resultieren Einsparungen bei den Energiekosten in Höhe von 5,5 Mio Euro jährlich.

FRANKFURT/M. (pd). Gleichzeitig wird die Umwelt um über 18.000 Tonnen CO2 pro Jahr entlastet. Nach Abschluss der Pilotphase wird das Programm nun auch externen Kunden angeboten und anlässlich der Light+Building der Öffentlichkeit vorgestellt. Umweltschutz, Energieeffizienz und damit ein optimierter Einsatz der Ressourcen sind wichtige Themen für einen wirtschaftlichen und nachhaltigen Produktionsbetrieb. Das größte Potenzial, Ressourcen zu schonen und Kosten zu senken, liegt in der effizienten Nutzung der zur Verfügung stehenden Energie. Viele Unternehmen setzen zur Steigerung ihrer Energieeffizienz bisher aber lediglich Einzelmaßnahmen um, die weit davon entfernt sind, das tatsächliche Einsparpotenzial auszuschöpfen. Dass es auch anders geht, zeigt Siemens mit einem umfassenden Energieeffizienzprogramm, das seit Frühling 2011 an rund zwanzig ausgewählten Standorten implementiert wurde.

Das Energieeffizienzprogramm folgt einem standardisierten Verfahren: Zunächst ermitteln Energieexperten der Siemens-Division Building Technologies in einer sorgfältigen Analyse des Produktionsstandorts den Energieverbrauch und die damit einhergehenden Umweltbelastungen. Der daraus resultierende Bericht zeigt das mögliche Energiesparpotenzial auf. In einem zweiten Schritt wird auf Basis dieser systematischen Beurteilung ein umfassendes, maßgeschneidertes Paket von Verbesserungsmaßnahmen zusammengestellt. Nach der Umsetzung der Maßnahmen schließlich stellt ein permanentes Monitoring durch ein Siemens Advantage Operation Center (AOC) die Verfügbarkeit und stetige Optimierung der Systeme sicher. Auf diese Weise wird gewährleistet, dass der erreichte Energieeffizienzlevel erhalten bleibt und weiter perfektioniert wird.

Mit diesem Energieeffizienzprogramm hat Siemens innerhalb eines Jahres rund zwanzig seiner Standorte optimiert, die bisher überdurchschnittlich viel Energie verbrauchten. Nach der Umsetzung der Energieeffizienzmaßnahmen spart das Unternehmen nun jährlich 5,5 Millionen Euro an Energiekosten. Gleichzeitig konnte der jährliche Ausstoß von CO2 um 18.000 Tonnen reduziert werden.

Unternehmen, die sich für das Energieeffizienzprogramm entscheiden, profitieren von zahlreichen Vorteilen, darunter erhöhte Energieeffizienz, reduzierte Betriebskosten und eine kurze Amortisationszeit. Mit Energiespar-Contracting kann der Kunde außerdem eine Vertragsform wählen, bei der die nötigen Investitionen durch die garantierten Einsparungen bei Energie- und Betriebskosten finanziert werden. Das Energieeffizienzprogramm lässt sich an Unternehmen jeder Größe anpassen.

Die im Energieeffizienzprogramm enthaltenen Dienstleistungen sind Teil des Siemens-Umweltportfolios, mit dem das Unternehmen im Geschäftsjahr 2011 einen Umsatz von rund 30 Milliarden Euro erzielte. Das macht Siemens zu einem der weltweit größten Anbieter von umweltfreundlicher Technologie. Kunden haben mit entsprechenden Produkten und Lösungen des Unternehmens im selben Zeitraum fast 320 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) eingespart, das ist so viel, wie Berlin, Delhi, Hongkong, Istanbul, London, New York, Singapur und Tokio in Summe an CO2 jährlich ausstoßen.

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