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18.01.2012 | CleanTech

Siemens will sich mit Photovoltaik-Zukäufen Zeit lassen

Siemens erwartet, dass sich die Konsolidierung in der Photovoltaik-Industrie noch fortsetzt (Bild: Siemens AG).
Siemens erwartet, dass sich die Konsolidierung in der Photovoltaik-Industrie noch fortsetzt (Bild: Siemens AG).

Siemens will sich mit einem tieferen Einstieg in den Zukunftsmarkt Photovoltaik Zeit lassen. “Wir wollen uns mittelfristig stärker in der Photovoltaik engagieren”, so Michael Süß, Leiter des Energie-Sektors von Siemens, am Rand eines Energiekonferenz in Berlin.

BERLIN (Dow Jones/ks)–”Momentan ist es aber für einen möglichen Einstieg in ein Photovoltaik-Unternehmen zu früh”, sagte Süß weiter. Der Markt befinde sich zur Zeit in einer Phase der Konsolidierung. Viele Unternehmen litten derzeit unter einem massiven Preisverfall für Solaranlagen, der Boden sei noch nicht erreicht, so der Manager. Die Siemens AG liefert bereits als Generalunternehmer schlüsselfertige Lösungen für Photovoltaikanlagen. Dazu zählen beispielsweise Wechselrichter. Im vergangenen Jahr beteiligte sich der DAX-Konzern an dem US-Start-Up-Unternehmen Semprius, einem Entwickler von hochkonzentrierenden Photovoltaik-Modulen.

2009 hatte Siemens mit dem Kauf des israelischen Solarthermie-Spezialisten Solel für mehr als 400 Mio Euro ihr Solargeschäft erweitert. Die Übernahme hat sich für die Münchener bislang aber nicht ausgezahlt. Im dritten Quartal 2011 mussten mehr als 200 Mio Euro auf das Geschäft abgeschrieben werden. Dazu hatten unter anderem Projektverzögerungen in Folge der schwachen Konjunktur beigetragen.

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