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- VDA Verband der Automobilindustrie e.V.
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10.08.2011 | Automotive
VDA: Deutsche Autoindustrie beim Klimaschutz vorn

Der VDA sieht die deutsche Autoindustrie bei der Verminderung des CO2-Ausstoßes ihrer Fahrzeuge ganz vorn. Der Verbrauch neu zugelassener Pkw ist demnach um 5% gegenüber dem Vorjahresmonat gesunken. Besonders groß seien die Fortschritte in der Oberklasse, so der VDA.
BERLIN (ks). Die deutsche Automobilindustrie kommt mit ihren kraftstoffeffizienten Modellen bei der CO2-Minderung schneller voran als der Gesamtmarkt. Das berichtet der Verband der Automobilindustrie VDA. Im Juli erreichten die in Deutschland neu zugelassenen Pkw deutscher Konzernmarken einen durchschnittlichen CO2-Wert von nur noch 146 g/kg. Das entspricht einem Kraftstoffverbrauch von 5,9 l/100 km und ist ein Rückgang um rund 5% gegenüber dem Vorjahresmonat. Damit liegt der CO2-Wert für die ersten sieben Monate jetzt bei 147,4 g/km (minus 4,4%).
Bis zu dem von der EU gesteckten Ziel eines Flottenverbrauchs von 130 g/km bis zum Jahr 2015 liegt also noch einiges an Arbeit vor den Herstellern. Sollten die Autobauer bis dahin diesen Wert nicht erreichen, drohen ihnen Strafzahlungen. Bis zum Jahr 2008 wollte man nach einer Selbstverpflichtungserklärung eigentlich den Grenzwert von 140 Gramm pro Kilometer erzielt haben, doch dieser Wert wurde damals deutlich verfehlt. Auf dem Weg zur weiteren CO2-Reduktion wird der Elektromobilität eine entscheidende Rolle zukommen.
Im Vergleich zu den ausländischen Herstellern sieht der VDA die deutschen Autobauer deutlich vorn: Die Importeur konnten im Juli die CO2-Emissionen um 3,8 % mindern, im bisherigen Jahreslauf um 3,3%. Insgesamt beträgt der CO2-Wert aller Pkw-Neuzulassungen im Juli 145,4 g/km (minus 4,5%), in den ersten sieben Monaten sind es 146,7 g/km (minus 4,0%).
Besonders eindrucksvoll seien die Fortschritte deutscher Konzernmarken bei Firmenwagen, so der VDA. Im ersten Halbjahr konnte der CO2-Wert in diesem Segment um 5,2% auf 149,3 g/km gesenkt werden und liegt damit deutlich unter dem CO2-Wert der Wettbewerber (151,6 g/km), die die Emission lediglich um 3,8% mindern konnten. “Das unterstreicht die technische Vorreiterrolle, die die deutschen Hersteller bei der Kraftstoffeffizienz einnehmen. Offensichtlich legen insbesondere die Flottenmanager bei der Beschaffung von Neuwagen zunehmend mehr Wert auf kraftstoffeffiziente Fahrzeuge”, sagte Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA).
In allen zehn Fahrzeugsegmenten – vom Kleinstwagen über die Mittelklasse bis zum Großraum-Van – haben laut offizieller Zahlen des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) die neu zugelassenen Modelle deutscher Konzernmarken sowohl in den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres als auch im Juli im Durchschnitt niedrigere CO2-Werte als die Importeure.
Besonders bemerkenswert ist die Differenz in der Oberklasse, so der VDA: Mit ihren hoch effizienten Antrieben haben die deutschen Konzernmarken hier im Juli den CO2-Wert um gut 12% gegenüber dem Vorjahresmonat senken können, während die Importmarken einen CO2-Wert (241 g/km) aufweisen, der um 42 g/km (oder 21%) über dem Wert der deutschen Fahrzeuge liegt. Die CO2-Minderung von Importfahrzeugen beträgt in diesem Bereich lediglich 1,3%.
Bei neu zugelassenen Sportwagen konnten die deutschen Konzernmarken die CO2-Emission um 9% senken, in der oberen Mittelklasse um fast 10%. Bei Großraum-Vans beträgt die Reduktion gut 8%. Von den neun Modellen, die in den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres die höchsten relativen Einsparungen aufweisen, gehören sechs zu deutschen Konzernmarken. So hat u. a. der Mercedes-Benz CLS seine CO2-Emissionen um 26% gesenkt, der VW Sharan um knapp 15%, und der BMW X3 um ebenfalls fast 15%.
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