22.03.2012 |

Sachsen segelt im Windschatten der Erfolge

Staatssekretär Hartmut Fiedler
Staatssekretär Hartmut Fiedler

Das Interesse  der Politik an erfolgreichen Produktionsuntenehmen ist groß. Sachsens Wirtschaftsminister Sven Morlok hatte zugesagt, zur Preisverleihung beim Kongress Fabrik des Jahres/GEO ein Grußwort zu sprechen. Aufgrund einer wichtigen Abstimmung musste er kurzfristig nach Berlin und ließ sich von Staatssekretär Hartmut Fiedler vertreten.

von Sabine Leikep

DRESDEN. Mit seinem Willkommensgruß ließ Hartmut Fiedler durchblicken, dass er als ausgebildeter Ingenieur nur zu gerne dem gesamten Kongress beiwohnen würde, wenn es sein Zeitplan zuliesse. Er gratulierte Volkswagenwerk Chemnitz zu dem Award “Gesamtsieger Fabrik des Jahres” und freute sich über die Strahlkraft erfolgreicher Unternehmen: “Sachsen segelt im Windschatten der Erfolge”. Fiedler wartete mit einer ganzen Reihe von Erfolgsmeldungen aus Sachsen auf: In der sächsischen Industrie gäbe es mehr als sechs Prozent Beschäftigungszuwachs und in den vergangenen zehn Jahren seien über fünfzig Prozent mehr Arbeitsplätze entstanden. “Die Mitarbeiter partizipieren an den Erfolgen der Unternehmen”, freut sich Fiedler. Außerdem sei ein stetiger Bevölkerungszuwachs zu verzeichnen. Es würden Menschen in ihre alte Heimat zurückkehren und auch Neue sich ansiedeln. “Wir bemühen uns, allen eine gute Heimat zu geben” wirbt Fiedler. Es werde beispielsweise viel in Kultur investiert. Er  betonte, wie stolz er  auf die Preisverleihung an das Chemnitzer Volkswagenwerk sei. Somit habe man ein “Leuchtturmwerk” in dem innovationsfreundlichen Bundesland.  Sachsen hat laut Fiedler in Deutschland die höchste Studienquote in den MINT-Fächern und biete somit neben einer guten Infrastruktur auch Nachwuchs für die Industrie. Er appelliert an die Unternehmen, sich nicht auf ihrem Erfolg auszuruhen sondern auch in Zukunft hohe Ziele anzustreben.


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