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07.02.2012 |

Neue Maschinengeneration aus Aschersleben

Die Schiess GmbH steigt in die Produktion mittlerer  Bearbeitungszentren ein.
Die Schiess GmbH steigt in die Produktion mittlerer Bearbeitungszentren ein.

Die deutsche Schiess GmbH, bekannt für ihre Großmaschinen, hat ihr Produktportfolio erweitert und nutzt dabei Erfahrungswerte: An ihrem Produktionsstandort Aschersleben wurden bereits früher mittlere Bearbeitungszentren hergestellt.

Aschersleben (sm). Die neuen Maschinen der Marke „Aschersleben“ will Schiess zu günstigen Preisen anbieten und verspricht kurze Lieferzeiten. Auf der Fachmesse Metav 2012 (28.02. – 03.03.2012) in Düsseldorf informiert Schiess in Halle 16 auf Stand 16A29 über die ersten beiden Serien ihrer neuen Marke: „Ascamill“, eine Portalfräsmaschine in Tischbauweise für die 5-Seiten-Bearbeitung, und „Ascaturn“, eine Mehr-Achsen-Vertikal-Drehmaschine. „Unsere neue Maschinengeneration basiert auf stark standardisierten Baugruppen, die wir entsprechend der jeweiligen Kundenanforderungen konfektionieren. Dies ermöglicht uns den Bau von Präzisionsmaschinen zu einem vergleichsweise günstigen Preis“, erklärt Torsten Brumme, Geschäftsführer der Schiess GmbH. Dieses Konzept verkürzt zusätzlich die Lieferzeiten erheblich.

Die Produktionsanforderungen der Serie Ascamill definierte Schiess mit der ingenieurwissenschaftlichen Unterstützung der Universität Magdeburg, deren traditionsreichste und größte Fachdisziplin der Maschinenbau ist. Deshalb gehören neben Leistungsfähigkeit und Präzision die Bedienfreundlichkeit bei der Bearbeitung von Werkstücken sowie Service- und Wartungsoptimierung zu den Konstruktionskriterien von Ascamill, so das Unternehmen. Das Ergebnis sei ein hochflexibles Fräsportal für Anwendungen im Automobil- und Energieanlagenbau mit einem zwei, zweieinhalb oder drei Meter breiten und vier bis acht Meter langen Tisch, der bis zu 30.000 kg Beladung aushält. Die innovative Wabenstruktur des Tisches – basierend auf bionischen Erkenntnissen – ermögliche diese optimale Lastenverteilung. Eine ebenerdige Aufstellung der Maschine vereinfache die Fundamentvorbereitung und die elektronisch betriebenen Achsen des Werkzeugwechsels sollen Energie effizienter als konventionell hydraulisch gesteuerte Achsen nutzen. Zur optimalen Produktionsausnutzung verfüge Ascamill über einen automatischen Werkzeugwechsel mit Kettenmagazin und hauptzeitparalleler Beladung im Hauptständer der Maschine. Ascamill ist mit einem Absolutmesssystem ausgestattet: Zeitaufwändige Referenzfahrten zum Ausgangspunkt erübrigen sich.

Die Mehr-Achsen-Vertikal-Drehmaschine Ascaturn kombiniert mehrere Bearbeitungsdisziplinen: Sie kann in einer Aufspannung bei Werkstücken mit bis zu 3,5 Metern Durchmesser und 25 Tonnen Gewicht drehen, bohren und fräsen. Änderungen in den Produktionsanforderungen sind schnell umgesetzt, da Kopf- und Werkzeugwechsel automatisch erfolgen. Im Drehmodus wird die Planscheibe durch einen modernen AC-Motor mit zweistufigem Schaltgetriebe, Ritzel und Zahnkranz angetrieben. Im Fräsmodus ist die Planscheibe eine bahngesteuerte C-Achse, die durch elektronisch gegeneinander verspannte Antriebe spielfrei arbeitet. Ein schwingungsdämpfender und verwindungssteifer Gussunterbau, auf dem sich alle weiteren Maschinenkomponenten aufbauen, trägt die Maschine. Ascaturn-Bearbeitungszentren können ohne spezielle Fundamente aufgestellt werden.

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