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16.05.2011 | Anwenderbericht/Praxis

Effektiver Korrosionsschutz für Kreuzfahrtschiffe

Weniger Primer und Trocknerleistung benötigt diese Konservierungsanlage für Schiffsbleche und –profile. (Bild: Rösler Oberflächentechnik GmbH)
Weniger Primer und Trocknerleistung benötigt diese Konservierungsanlage für Schiffsbleche und –profile. (Bild: Rösler Oberflächentechnik GmbH)

Hohe Bearbeitungsgeschwindigkeiten, ein Strahlergebnis SA 3 und einen gleichmäßigen Farbauftrag schafft die Konservierungslinie  RRB 42/6 der Rösler Oberflächentechnik GmbH bei der Behandlung von Blechen und Profilen im Schiffsbau.

Barbara Müller

Untermerzbach (rm). Ein Hersteller von Kreuzfahrtschiffen und Offshore-Ausrüstungen entschied sich für dieses anwendungsspezifische Konzept. Ausgelegt ist die Anlage als voll automatisierte Linie, die von einem rund 300 m entfernten Büro aus gesteuert wird. Hier gibt ein Mitarbeiter vor, welche Teile wann bearbeitet werden sollen.

Basierend auf diesen Informationen, beschickt ein automatischer Kran die Anlage, die dann das teilespezifische Programm startet. Es beinhaltet neben der Regelung der Bearbeitungsgeschwindigkeit zwischen 1,5 und 6 m/min die Breiten- und Höhenanpassung sowie die Steuerung der Turbinen. Die Einhaltung der individuell festgelegten Prozessparameter wie Geschwindigkeit, Temperatur und Feuchtigkeit wird durch Lichtschranken, Sensoren und Kameras überwacht. Darüber hinaus unterstützt das System eine vollständige Prozessvisualisierung.

Gelagert werden die Bleche mit Abmessungen bis 20 000 x 3 500 x 50 mm (LxBxH) und die bis 600 mm hohen Profile links und rechts neben der Halle. Dies erforderte zwei mit Hubtischen ausgestattete Transportsysteme im Außenbereich, die durch eine vierfache Speziallackierung vor den Angriffen der aggressiven See-/Salzluft geschützt sind. Der Transport der Profile und Bleche erfolgt mit 20 m/min zur Anlage. In der für das Teil individuell festgelegten Geschwindigkeit durchläuft es eine Bürst-Abblas-Station, um anhaftenden Sand, Blätter und Schmutz zu entfernen. Danach wird das Werkstück im Vorwärmer auf eine Temperatur von 40°C (+/- 5°C) gebracht.

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