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05.01.2012 |

Magnesiumbeschichtung: Verkleben, Lackieren und Schützen kein Problem

Mit einem KTL-Vorbehandlungsverfahren ist bei Magnetsiumgussteilen ein hoher Korrosionsschutz erzielbar, der 240 bis 1000 h Einwirkdauer im Salzsprühtest entspricht. (Bild: Heiche Oberflächentechnik GmbH)
Mit einem KTL-Vorbehandlungsverfahren ist bei Magnetsiumgussteilen ein hoher Korrosionsschutz erzielbar, der 240 bis 1000 h Einwirkdauer im Salzsprühtest entspricht. (Bild: Heiche Oberflächentechnik GmbH)

Das Beschichten von Magnesium-Guss ist wegen der hohen Reaktivität und der damit verbundene Korrosionsanfälligkeit dieses Materials problematisch, doch die Heiche Oberflächentechnik GmbH hat entsprechende Lösungen gefunden.

Schwaigern (rm). Magnesium spart wegen seiner relativ geringen Dichte Gewicht, zeigt ein günstiges Härte-Gewichts-Verhältnis, hat eine hohe Schlagzähigkeit und Formbeständigkeit.  Jedoch muss das Material gegen Korrosion geschützt werden, weswegen Magnesiumgussteile einer entsprechenden Vorbehandlung oder Beschichtung unterzogen werden müssen. Dafür hat Heiche Verfahren, die sich auf die gängigen Magnesiumguss-Legierungen AM50 und AZ91 des Herstellers beziehen, aber auch bei anderen anwendbar sind.

Möglich sind Vorbehandlungen zum Verkleben und zum Lackieren mit Pulver- und Nasslack, ein temporärer Korrosionsschutz durch Passivierung sowie ein dauerhafter Schutz durch KTL-Beschichtung. Korrosionsschutz und Funktionalisierung der Oberfläche gleichermaßen sind durch nanotechnische sogenannte Sol Gel-Beschichtungen machbar.

Als Vorbehandlung zum Verkleben lassen sich Magnesiumguss-Oberflächen so zu aktivieren, dass sich beispielsweise mit Phenolharz-Leimfilmen ein effektiver Klebeverbund zwischen Metall und Holzfurnieren ergibt. Als Vorbehandlung zum Lackieren bieten sich diverse Verfahren und Konversionsbeschichtungen an, die korrosionsfeste Haftverbunde mit Pulver- und Nasslack bewirken.

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