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09.03.2010 | Fertigung
Qualität der Reinigung um ein Vielfaches verbessert

Die Firma Heppler im schwäbischen Spaichingen profitiert von der Anschaffung einer universellen Reinigungsanlage von MAFAC.
SPAICHINGEN (ira/ba). Die Firma Heppler im schwäbischen Spaichingen ist ein Lohnfertiger mit Fokus auf den Branchen Messtechnik und Maschinenbau. Der Produktionsschwerpunkt liegt auf der Hochpräzisionsfertigung von Zerspanungsteilen – Drehen, Fräsen, Schleifen sowie Monta-ge – wofür über 100 CNC-Maschinen bereit stehen. Seit Herbst 2007 ist innerhalb der Fertigung auch die Ein-Bad-Reinigungsmaschine KEA der Firma MAFAC installiert. In dem auf wässriger Basis arbeitenden System werden vorwiegend hydraulische Bauteile aus Stahl und Edelstahl sowie Verpackungseinsätze aus Kunststoff gereinigt. „Mit der KEA haben wir nicht nur einen weiteren Schritt zur Rationalisierung vollzogen, sondern auch die Qualität der Reinigung um ein Vielfaches verbessert“, so Markus Mucha, Betriebsleitung bei der Firma Heppler.
Vor Anschaffung der universellen Reinigungsanlage wurden die Werkstücke per Hand im Ultraschall-Waschbecken gereinigt, ohne die Möglichkeit zur aktiven Trocknung. Es waren verschiedene Aspekte, welche die Verantwortlichen der Firma Heppler dazu be-wogen haben, eine MAFAC-Reinigungsmaschine anzuschaffen. Neben der räumlichen Nähe zwischen Spaichingen und Alpirsbach, dem Sitz des Experten für wässrige Reinigungssysteme, war die gute Beratung durch die MAFAC-Fachleute ein entschei-dendes Kriterium. Schon bei den im Vorfeld der Anschaffung aus-geführten Probereinigungen überzeugte die KEA durch ein hervor-ragendes Reinigungs- und Trocknungsergebnis. Zudem sei der Service bei MAFAC ausgezeichnet, „sowohl vor als auch nach dem Kauf“, so Markus Mucha.
Ursprünglich war lediglich die Reinigung von Verpackungseinsätzen aus Kunststoff in der KEA geplant. Inzwischen wird aber ein ständig wachsendes Teilespektrum, „fast alles, was von der Größenordnung hineinpasst“, in der MAFAC-Maschine gereinigt. Vorrangig sind dies hydraulische Bauteile aus Stahl und Edelstahl, die Verschmutzungen mit Öl und Spänen sowie Kühlemulsion aufweisen. Diese Teile müssen öl- und spänefrei sein, unter anderem für die abschließende Montage im Hause Heppler.
Die Laufzeit der fünf Reinigungsprogramme liegt bei durchschnittlich 15 Minuten, wobei ein Großteil der Zeit auf die Trocknung ent-fällt. Bei der Reinigung werden die verschiedenen von MAFAC entwickelten und patentierten Verfahrenstechniken aktiviert. In Fällen, bei denen die Werkstücke, beispielsweise Hydraulikkolben, im Beschickungssystem fixiert sind, kommt das Spritzreinigen zum Einsatz. Dabei rotiert das Spritzsystem gegenläufig zu dem ebenfalls rotierenden Beschickungssystem. „Viele Teile werden bei uns aber nicht fixiert. Dadurch könnten sie, je nach Größe, aus dem Beschickungssystem herausfallen“, so Markus Mucha. Deshalb wird bei diesen Werkstücken die Bewegung des Beschickungssystems auf ein Wippen bei rotierendem Spritzsystem reduziert. Durch die Ausstattung des Spritzsystems mit Flach- und Voll-strahldüsen ist in allen Fällen ein flächiges Abreinigen gewährleistet, das noch durch ein stirnseitig installiertes Reinigungsrohr mit Vollstrahldüsen optimiert wird.
Die wippende und rotierende Bewegung des Beschickungssystems, welche abhängig von den zu reinigenden Teilen zum Einsatz kommt, wird auch bei der Trocknung beibehalten. Diese erfolgt zunächst mittels des Impulsblassystems. Dabei werden die Werkstücke mit erwärmter Druckluft über zwei im oberen und unteren Bereich der Reinigungszelle installierte Blasrohre impulsartig abgeblasen. Anschließend werden sie über das Heißblassystem mit erhitzter Druckluft beaufschlagt.
Dem 320 Liter umfassenden Reinigungsbad der KEA ist ein Reinigungsmedium in dreiprozentiger Konzentration zugegeben. Die Temperatur während der Reinigung liegt bei 65 Grad. Die Badstandzeiten der bei Heppler im Zweischichtbetrieb laufenden KEA liegen bei gut einer Woche. Grund für diese kurze Laufzeit sind die Verpackungseinsätze, die stark mit Öl verschmutzt sind. „Wir reinigen sie immer am Ende der Woche, weil anschließend das Reinigungsmedium gewechselt werden muss“, sagt Markus Mucha. Die Badpflege der KEA erfolgt über einen Koaleszenzabscheider mit „Oberflächenschlürfer“. Die so abgeschiedenen Öle und Fette werden in einem separaten Behälter gesammelt. Als zusätzliches Extra ist die bei Heppler installierte MAFAC-Maschine mit einer Entsalzungseinheit ausgerüstet.
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