23.01.2012 | Forschung & Entwicklung

BMBF fördert Technologie-Clusterbildung

Gewinner der 3. Runde des Spitzencluster-Wettbewerbs mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Thomas Rachel und dem Juryvorsitzenden Prof. Dr. Andreas Barner.
Gewinner der 3. Runde des Spitzencluster-Wettbewerbs mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Thomas Rachel und dem Juryvorsitzenden Prof. Dr. Andreas Barner.

Mit einer Förderhöhe von insgesamt 600 Mio Euro will das BMBF die Clusterbildung in möglichen Wachstumsfeldern vorantreiben.

Den Zuschlag erhielten Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die erfolgreich an dem vom Ministerium veranstalteten  Spitzencluster-Wettbewerb teilnahmen.

Die unabhängige Jury unter Vorsitz von Andreas Barner, dem Sprecher der Unternehmensleitung der Boehringer Ingelheim GmbH, wählte folgende fünf Spitzencluster aus:

  • BioEconomy Cluster, Sachsen-Anhalt, Sachsen
  • Cluster für Individualisierte ImmunIntervention (CI3), Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg
  • Elektromobilität Süd-West, Baden-Württemberg
  • it’s OWL – Intelligente Technische Systeme OstWestfalenLippe, Nordrhein-Westfalen
  • M A I Carbon, Bayern

Die ausgewählten Cluster erhalten vom BMBF über fünf Jahre bis zu 40 Mio Euro für die Umsetzung ihrer Strategie. Die insgesamt 15 geförderten Spitzencluster der drei Wettbewerbsrunden erhalten insgesamt 600 Mio Euro. Dazu kommen Mittel der beteiligten Unternehmen in gleicher Höhe. Damit werden 1,2 Milliarden Euro zusätzlich in den Innovationstandort Deutschland investiert. „Der Spitzencluster-Wettbewerb unterstützt heute Ideen, von denen wir morgen profitieren werden. Die zehn Gewinner der ersten und zweiten Wettbewerbsrunde zeigen, dass das Geld gut angelegt ist. Ihre wertvollen Projektergebnisse tragen schon jetzt zur Bewältigung von Herausforderungen im Bereich Energie, Ressourceneffizienz oder Gesundheit bei“, sagte Rachel. „Außerdem schaffen die Spitzencluster gemeinsam Strukturen, um dringend benötigte Fachkräfte zu gewinnen und auszubilden.“

Stellvertretend für die Jury zeigte sich Barner erfreut, „dass der Kreis der Spitzencluster um wirtschaftlich und gesellschaftlich wichtige Technologiefelder mit hohem Innovations- und Wachstumspotenzial vervollständigt werden konnte“.

In Spitzenclustern bündeln Unternehmen, Forschungseinrichtungen und weitere Akteure eines Technologie- und Innovationsfeldes ihre Kräfte in einer Region und tragen so zu Innovationsfähigkeit und Wachstum in Deutschland bei.

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