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03.05.2011 |

Dem Schwingungsphänomen auf der Spur

Strukturuntersuchungen an einer der größten Pumpen Indiens. (Foto: Fraunhofer LBF)
Strukturuntersuchungen an einer der größten Pumpen Indiens. (Foto: Fraunhofer LBF)

Das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF untersuchte jüngst den Prototypen einer der größten Wasserpumpen Indiens auf Schwingungsphänomene.

von Anke Zeidler-Finsel

DARMSTADT (ba). Bei Industriepartnern ist das Know-how des Fraunhofer-Instituts für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF auch gefragt, wenn es darum geht, Schwingungsphänomenen auf die Spur zu kommen. Die Dimensionen der Untersuchungsobjekte können dabei sehr beachtliche Ausmaße erreichen, wie eines der jüngsten Beispiele zeigt.

Ingenieure des Darmstädter Instituts nahmen den Prototypen einer der größten Wasserpumpen Indiens unter die Lupe. Dabei sollten möglichst früh im Entwicklungsprozess die potenziell kritischen Schwachstellen identifiziert werden.

Hierbei zeigte sich, dass die Vorteile der äußerst sensiblen Messtechnik des Fraunhofer LBF auch bei derart großen Objekten zum Tragen kommen. Denn diese Größenordnung zeigt bei synthetischer Anregung nur sehr geringe Amplituden der Schwingungsbeschleunigungen. Zudem liegen deren Eigenformen bereits im Bereich einiger Hertz.

Bei den Strukturuntersuchungen wurde für den statischen Fall die sogenannte experimentelle Modalanalyse (EMA) angewandt, mit deren Hilfe Eigenschwingformen identifiziert und grafisch dargestellt werden können.Diese Technik wenden die LBF-Ingenieure meist an wesentlich kleineren Strukturen an, bei denen ein detailliertes Verständnis über das Schwingungsverhalten unabdingbar ist.

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