szmtag

10.09.2010 |

Laufzeitverlängerung für Akw setzt Aktien der erneuerbaren Energie zu

Die Aktie von Roth & Rau gab in der vergangenen Woche um 2,9 % nach (Bild: Roth & Rau).
Die Aktie von Roth & Rau gab in der vergangenen Woche um 2,9 % nach (Bild: Roth & Rau).

Die Solarmaschinenbauer-Werte Centrotherm, Manz, Roth & Rau sowie Singulus gaben nach.

Von Alexandra Hauser, Senior-Analyst der LBBW

Die Entwicklung des Maschinenbau-Aktien-indeX gegenüber dem DAX über ein Jahr (Quelle: Produktion, LBBW. Datastream).

Die Entwicklung des Maschinenbau-Aktien-indeX gegenüber dem DAX über ein Jahr (Quelle: Produktion, LBBW. Datastream).

 

Die Entwicklung des Maschinenbau-Aktien-indeX in den vergangenen drei Monaten (Quelle: Produktion, LBBW, Datastream).

Die Entwicklung des Maschinenbau-Aktien-indeX in den vergangenen drei Monaten (Quelle: Produktion, LBBW, Datastream).

STUTTGART (gk). Während der Maschinenbau-Aktien-indeX von Produktion und LBBW fast auf der Stelle trat (+0,5 %) kletterte der DAX 2,3 %. Die Anzahl der Gewinner und Verlierer hielt sich vergangene Woche genau die Waage. Auf der Verliererseite fiel die schwache Kursentwicklung der Solarmaschinenbauer Centrotherm, Manz, Roth & Rau sowie Singulus auf. Vor allem die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke dürfte den Aktien der erneuerbaren Energien zugesetzt haben. Nach negativen Analystenkommentaren verbilligten sich die Aktien von Aixtron (-4,2 %) und Jungheinrich (-4,1 %). Der Wochengewinner war Pfeiffer Vacuum mit einem Kursplus von 7,4 %. Nach einer kleinen Verschnaufpause in der letzten Woche zog der Kurs ohne Nachrichten wieder an. Weiterhin positiv entwickelte sich die Aktie des Anlagenbauers Kuka mit einem Plus von 7,2 %. Die Stahlproduzenten dürften insbesondere von der Ankündigung einer Stahlpreiserhöhung profitiert haben, so dass ThyssenKrupp 3,7 % und Salzgitter 3 % zulegten.

Die Entwicklung des Maschinenbau-Aktien-indeX in der vergangenen Woche (Quelle: Produktion, LBBW, Datastream).

Die Entwicklung des Maschinenbau-Aktien-indeX in der vergangenen Woche (Quelle: Produktion, LBBW, Datastream).

 

 

 

 

 

 

 

Alle Bilder zum Artikel: 

Bildergalerie Bildergalerie Bildergalerie Bildergalerie

Anzeige

Weitere Aktuelle News

Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn:

Deutsche Unternehmen sehen Ukraine-Krise gelassen

Der internationale Großkonflikt um die Ukraine und die drohenden Wirtschaftssanktionen lassen die deutschen Unternehmen kalt. Der ifo-Geschäftsklimaindex steckte seinen Rücksetzer vom März weg und konnte im April wieder zulegen. mehr

Das Produktionsvolumen und die Neuaufträge sind laut HSBC im Berichtszeitraum gesunken, wenn auch mit einer langsameren Rate als im März. - Bild: kru

Industrie in China bremst den Abschwung etwas ab

Die Industrie in China hat im April ihren Abschwung etwas abgebremst. Der von HSBC Holdings veröffentlichte Index für das verarbeitende Gewerbe ist leicht auf 48,3 Zähler gestiegen von endgültig 48 Punkten im März. mehr

Anzeige

Unter dem Strich ging es für den Siemens-Wettbewerber Phillips mit 137 nach 161 Millionen Euro Gewinn im Vorjahr nach unten. - Bild: Phillips

Philips von Währungseffekten und Konjunkturflaute belastet

Der Elektronikkonzern Philips hat im ersten Quartal stärker als erwartet unter negativen Währungseffekten und ungünstigen Konjunkturbedingungen in China und Russland gelitten. mehr

Die Krisenfolgen könten das Wachstum des deutschen BIP im Jahr 2014 von bisher erwarteten 1,9 Prozent auf nur noch ein Prozent abwürgen. - Bild: kru

Eskalation in der Ukraine hat härtere Folgen für Wirtschaft

Die Folgen einer eskalierenden Krise in der Ukraine könnten die deutsche Wirtschaft deutlich stärker treffen als bisher vermutet. Das ist das Ergebnis einer Analyse des Kieler Instituts für Weltwirtschaft. mehr



Suchen