szmtag

08.03.2012 |

M+E-Industrie: Aufträge sinken, Produktion steigt

Trotz des dritten Auftragsrückgangs in Folge sieht der Verband Gesamtmetall keine Anzeichen, dass sich die erwartete Konjunkturdelle zu einer Rezession ausweitet (Bild: RABE - Fotolia).
Trotz des dritten Auftragsrückgangs in Folge sieht der Verband Gesamtmetall keine Anzeichen, dass sich die erwartete Konjunkturdelle zu einer Rezession ausweitet (Bild: RABE - Fotolia).

Der Aufholprozess in der Metall- und Elektro-Industrie hat zum Jahresanfang einen Dämpfer erhalten. Wie der Arbeitgeberverband Gesamtmetall am Donnerstag in Berlin mitteilte, stieg die Produktion im Januar 2012 zwar um 1,8% gegenüber dem Vormonat.

BERLIN. Dennoch liegt der Wert weiter deutlich unter dem Vorkrisenniveau, an das die Branche erst im Herbst 2011 wieder anknüpfen konnte. Der Auftragseingang lag im Januar mit einem Minus von 2,6% deutlich unter dem Dezember-Wert und ist auf den niedrigsten Stand seit Oktober 2010 zurückgefallen. Angesichts des sinkenden Auftragseingangs sei auch für die kommenden Monate mit einem weiteren Rückgang der Produktion zu rechnen, erklärte Gesamtmetall. Zwar bleibe die Unsicherheit über die weitere wirtschaftliche Entwicklung hoch, aber es gebe noch keine Anzeichen, dass sich die erwartete Konjunkturdelle zu einer Rezession ausweite.

Anzeige

Weitere Aktuelle News

Das Produktionsvolumen und die Neuaufträge sind laut HSBC im Berichtszeitraum gesunken, wenn auch mit einer langsameren Rate als im März. - Bild: kru

Industrie in China bremst den Abschwung etwas ab

Die Industrie in China hat im April ihren Abschwung etwas abgebremst. Der von HSBC Holdings veröffentlichte Index für das verarbeitende Gewerbe ist leicht auf 48,3 Zähler gestiegen von endgültig 48 Punkten im März. mehr

Unter dem Strich ging es für den Siemens-Wettbewerber Phillips mit 137 nach 161 Millionen Euro Gewinn im Vorjahr nach unten. - Bild: Phillips

Philips von Währungseffekten und Konjunkturflaute belastet

Der Elektronikkonzern Philips hat im ersten Quartal stärker als erwartet unter negativen Währungseffekten und ungünstigen Konjunkturbedingungen in China und Russland gelitten. mehr

Anzeige

Die Krisenfolgen könten das Wachstum des deutschen BIP im Jahr 2014 von bisher erwarteten 1,9 Prozent auf nur noch ein Prozent abwürgen. - Bild: kru

Eskalation in der Ukraine hat härtere Folgen für Wirtschaft

Die Folgen einer eskalierenden Krise in der Ukraine könnten die deutsche Wirtschaft deutlich stärker treffen als bisher vermutet. Das ist das Ergebnis einer Analyse des Kieler Instituts für Weltwirtschaft. mehr

Peter Terium:

RWE-Chef Terium wirbt um Verständnis für Dividendenkürzung

RWE-Chef Peter Terium hat bei den Aktionären des Energiekonzerns um Verständnis für tiefe Einschnitte geworben. mehr



Suchen