06.01.2011 |

China will ausländische Unternehmen besser unterstützen

Die chinesische Regierung will nach eigener Aussage das Geschäftsumfeld für ausländische Unternehmen verbessern.

SCHANGHAI (Dow Jones/rm). “China wird die Gesetze und Regulierungsvorschriften für ausländische Firmen weiter verbessern und die geistigen Eigentumsrechte schützen”, erklärte Chinas Vize-Premierminister Li Keqiang in einem am Donnerstag veröffentlichten Gastbeitrag in der Zeitung “China Daily”. Damit wolle die Regierung für “faire Wettbewerbsbedingungen und ein stabiles, transparentes und berechenbares Umfeld für alle Marktteilnehmer sorgen”.

Eine Europareise führt Li, der als wahrscheinlicher Amtsnachfolger von Premierminister Wen Jiabao gehandelt wird, am Donnerstag nach Deutschland. Im Juli hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel moniert, dass China aus europäischer Sicht immer noch nicht alle Bedingungen erfülle, um dem Land den Status einer Marktwirtschaft zuzusprechen. Peking müsse mehr tun, um geistige Eigentumsrechte zu schützen und deutschen Unternehmen in China einen gleichberechtigten Marktzugang zu ermöglichen.

In dem Gastbeitrag schrieb Li weiter, dass China und Deutschland gemeinsam den bilateralen Handel fördern und Spannungen in den Handelsbeziehungen lösen könnten. “China begrüßt neue Auslandsinvestitionen, besonders in den Bereichen der modernen Agrarwirtschaft, der Hochtechnologie, erneuerbarer Energien und der Materialforschung.”


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