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Die Kommission hatte die Aufgabe, 100 Fahrzeuge unter realen Fahrbedingungen zu testen. - Bild: Peugeot

Das sagte Frankreichs Transport- und Umweltministerin Segolene Royal am Mittwoch im französischen Fernsehen.

Die Ministerin bestätigte damit eine Mitteilung der PSA Peugeot Citroen SA aus der vergangenen Woche. Nachdem der heimische Konkurrent Renault eingeräumt hatte, dass es bei den Testergebnissen seiner Fahrzeuge Probleme gegeben habe, hatte Peugeot Citroen mitgeteilt, dass man nicht Ziel der Untersuchung der Antibetrugsbehörde bei Renault sei.

Die Kommission, die vom Transport- und Umweltministerium nach dem Emissionsskandal bei der Volkswagen AG eingerichtet worden war, hatte die Aufgabe, 100 Fahrzeuge unter realen Fahrbedingungen zu testen. Sie hatte ihre Arbeit im Oktober aufgenommen.

Bislang habe die Regierungskommission acht Automarken getestet, vier weitere sollen noch folgen, sagte Royal dem Fernsehsender iTele TV.

Renault will rund 15.000 Fahrzeuge mit Fehlern in ihrem Abgaskontrollsystem zurückrufen. Damit sei bereits im November begonnen worden. Der Rückruf beziehe sich auf eine bestimmte Dieselversion seines Modells Captur, einem Crossover-Fahrzeug, das in Frankreich und Europa vermarktet wird. Fahrzeuge von anderen Marken als Renault hätten die Emissionsvorschriften ebenfalls verletzt, so Royal. Zu den betroffenen Herstellern wollte sie sich jedoch nicht äußern.