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Der Automobilzulieferer ZF sieht die Zukunft im vernetzten und automatisierten Fahrzeug. - Bild: dpa

. "Die intelligente Kombination von Mechanik, Elektronik und Big Data ist entscheidend, um adäquate Lösungen für die Mobilitätstrends des 21. Jahrhunderts zu entwickeln", sagte ZF-Chef Stefan Sommer in einer Rede anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Stiftungskonzerns am Bodensee.

Denn das "bloße Sammeln von Komponenten", also Getriebe, Kameras und Elektromotoren reiche nicht aus. Es gelte, diese miteinander intelligent zu verknüpfen.

Erst vor wenigen Monaten hatte ZF in einem Milliarden-Deal den US-Zulieferer TRW Automotive übernommen und sich somit viele Technologien für die passive und aktive Sicherheit im Fahrzeug eingekauft. Mit den TRW-Techniken könne ZF nun "alles aus einer Hand bedienen", vom Automatikgetriebe, über aktive Fahrwerke bis hin zu Fahrerassistenzsystemen.

"Das autonome Fahren und die Elektromobilität werden die Automobilnutzung und die Fahrzeugtechnik in einer Weise verändern, wie wir es in der rund 130-jährigen Geschichte des Automobilbaus noch nicht erlebt haben", sagte Sommer. Bevor jedoch die Elektromobilität einen "dominierenden" Marktanteil erreicht habe, dauere es jedoch noch mehr als zwei Jahrzehnte, dämpfte Sommer die Erwartungen.

ZF war vor 100 Jahren ursprünglich als Hersteller von Zahnrädern für die Getriebe von Luftschiffen gegründet worden. Über Jahrzehnte hinweg folgte der Aufstieg zum globalen Automobilzulieferer.