28.11.2007 | News
Baden-württembergischer Maschinenbau soll Spitzencluster werden
STUTTGART (kn). Ziel des Wettbewerbs ist es, die leistungsfähigsten Cluster aus Wissenschaft und  Wirtschaft dabei zu unterstützen, ihre Wettbewerbsfähigkeit dauerhaft zu verbessern  und ihre internationale Anziehungskraft zu vergrößern. Dazu sollen in den nächsten  fünf Jahren für die jeweils fünf ausgezeichneten Spitzencluster Forschungsgelder  von bis zu 40 Mio. Euro für Verbundprojekte zur Verfügung gestellt werden. Â
Wirtschaftsminister Ernst Pfister forderte Vertreter von Maschinenbauunternehmen und Forschungseinrichtungen auf,  sich diese Chance nicht entgehen zu lassen. Der Maschinenbau sei eine absolute Vorzeigebranche  von erheblicher Bedeutung für die gesamte baden-württembergische Industrie.  Auch in den nächsten Jahren werde der Maschinenbau einen wichtigen Beitrag zum Erhalt und  Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe in Baden-Württemberg leisten.  Dazu sei aber eine noch engere Vernetzung der leistungsfähigen Forschungs- und Ausbildungseinrichtungen  mit den Unternehmen im Land erforderlich. Â
Nach BDI-Vizepräsident Dieter Brucklacher müssen sich die Unternehmen im Land  stark anstrengen, um im Wettbewerb der führenden Maschinenbaustandorte  weltweit ganz oben mitzuspielen. Dazu bietet der Spitzenclusterwettbewerb der Bundesregierung  eine große Chance, um entsprechende Gelder für Forschungsprojekte zu akquirieren.Â
Bis jetzt beteiligen sich 30 führende Unternehmen aus den Bereichen Werkzeugmaschinen,  Automatisierungstechnik, Antriebstechnik, Fluidtechnik, Präzisionswerkzeuge, Holzbearbeitungsmaschinen  und die Daimler AG an dem Projekt. Sie wollen bei Projekten in den Bereichen Intelligente Produkte,  Adaptive Produktion, lernfähige Produktionssysteme, High-Performance, Ressourceneffizienz, digitale Fabrik  und duale Ausbildung zusammenarbeiten. Initiatoren von Manufuture Baden-Württemberg  sind die Fraunhofer Institute für Produktionstechnik und Automatisierung  sowie für Arbeitswirtschaft und Organisation, die Universitäten Karlsruhe, Hohenheim und Stuttgart,  das Kompetenznetzwerk Mechatronik, Göppingen, der VDMA Baden-Württemberg  und die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart.
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