08.12.2008 |

Deutscher Auftragseingang im Oktober erneut eingebrochen

BERLIN (Dow Jones)–Die Bestellungen aus dem Ausland verringerten sich um 6,2% und die aus dem Inland um 6,1%. Gegenüber dem Vorjahr meldete das BMWi eine Verringerung der Auftragseingänge um 17,3%.

Für September nahm das BMWi eine Revision auf minus 8,3% im Monatsvergleich von vorläufig berichteten minus 8,0% vor. Gegenüber dem Vorjahr wurde der Auftragseingang für September auf minus 3,0% von vorläufigen minus 2,7% korrigiert. Die Bestellungen aus dem Ausland verringerten sich auf Monatssicht um 11,6% nach vorläufig minus 11,4%, während die Inlandsnachfrage um 4,7% sank, nachdem vorläufig ein Minus von 4,3% ausgewiesen worden war.

Das Ministerium erklärte, in der Tendenz nehme "die Nachfrage aus dem Ausland und hier speziell die aus der Eurozone stärker ab als die aus dem Inland". Derzeit am stärksten betroffen seien die Hersteller von Investitionsgütern. "Die Industrieproduktion wird sich angesichts der anhaltenden Auftragsschwäche in den kommenden Monaten weiter rückläufig entwickeln", sagte das Wirtschaftsministerium voraus.

Innerhalb der industriellen Hauptgruppen verzeichneten den Angaben zufolge die Hersteller von Investitionsgütern Nachfragerückgänge auf Monatssicht um 8,2%, die von Vorleistungsgütern nahm um 4,5% ab und die von Konsumgütern um 1,6%.

Im Zweimonatsvergleich September/Oktober gegenüber Juli/August waren laut BMWi 9,5% weniger Auftragseingänge für industrielle Erzeugnisse zu verzeichnen. Die Inlandsnachfrage ging um 6,3% und die Auslandsnachfrage um 12,6% zurück.


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