22.11.2007 |

Siemens peilt in China jährliches Wachstum von 20% an

PEKING (DJ). Getragen werden soll das Wachstum auch von einem anhaltend positiven wirtschaftlichen Umfeld in China. So rechnet Richard Hausmann, CEO von Siemens China, in den nächsten fünf bis sechs Jahren nicht mit einem Rückgang des chinesischen Wirtschaftswachstums. Das Bruttoinlandsprodukt von China war in den vergangenen Jahren im Schnitt um jeweils rund 10% oder mehr gewachsen.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2006/07 verzeichnete Siemens bei Umsatz und Auftragseingang in China eine doppelt so hohe Wachstumsrate. Beide Kennziffern legten um rund 21% auf 53,3 Mrd CNY bzw 60,7 Mrd CNY zu. Das im April zu großen Teilen in das Joint Venture Nokia Siemens Networks eingebrachte weltweite Geschäft mit der Telekommunikationsausrüstung ist darin nicht enthalten. Das organische Wachstum lag zuletzt bei 17%.

Siemens China trägt etwa 5% bis 6% des weltweiten Geschäfts des Münchner DAX-Konzerns. Ertragskennziffern weist Siemens auf Länderebene allerdings nicht aus. Auf die Frage, ob das Wachstum im vergangenen Geschäftsjahr profitabel gewesen sei, sagte Hausmann jedoch: "Davon können sie ausgehen."

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat Siemens China seine Präsenz im Land weiter ausgebaut. So ist Siemens mit 90 operativ tätigen Unternehmen und 60 Niederlassungen in China vertreten. Insgesamt Siemens beschäftigt in der Volksrepublik 50.000 Mitarbeiter.

Im Zuge der Olympischen Spiele 2008 in Peking habe Siemens derzeit Projekte über rund 1,1 Mrd EUR vor dem Abschluss. Dazu gehören unter anderem das Gepäcksysteme für das dritte Terminal am Flughafen der chinesischen Hauptstadt sowie Verkehrs- und Schienentranssportsysteme.


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