21.08.2009 |

VDE: CO2-Emissionen durch energieeffiziente Geräte senken

FRANKFURT/MAIN (lz). Um die CO2-Emissionen in Deutschland bis 2020 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken, müsste laut einer VDE-Studie der Stromverbrauch jährlich um 1,7 Prozent zurückgehen. Der VDE prognostiziert jedoch eine Zunahme von mindestens 0,6 Prozent. Eine komplett modernisierte fossile Kraftwerksflotte könnte die CO2-Emissionen um 25 Prozent reduzieren. Durch energieeffiziente Geräte ließe sich der Stromverbrauch bis 2020 um ca. 10 Prozent, die CO2-Emission um bis zu 18 Prozent verringern. Allerdings unter der Annahme, dass die Geräteanzahl nicht steigt.

Bis zu 30 Prozent soll der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromversorgung im Jahr 2020 betragen. In diesem Zusammenhang fordert der VDE die Entwicklung der erforderlichen Speicher voranzutreiben. Chancen sieht der Verband im Einsatz von Elektrofahrzeugen. Zehn Prozent des deutschen Pkw-Bestands, ausgerüstet als Plug-in-Hybrid, könnten in etwa so viel Energie speichern wie alle heutigen Pumpspeicherkraftwerke zusammen. Mit modernen Batterien ausgestattet und in Verbindung mit einer durchdachten Kommunikationstechnik biete diese Technologie das Potenzial, Windenergie intelligent zu speichern. Mit einer vollständigen Umstellung auf E-Fahrzeuge ließe sich der Energiebedarf von Pkw um 75 Prozent senken. Dieser Strombedarf könne vollständig durch Windenergie gedeckt werden.


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