29.04.2008 | Produkte

Passt sich jeder Anwendung an

Stingray-Digitalkameras sind mit einer schnellen Schnittstelle sowie Bildverarbeitungsfunktionen ausgestattet und lassen sich in einem Netzwerk miteinander verbinden.
Stingray-Digitalkameras sind mit einer schnellen Schnittstelle sowie Bildverarbeitungsfunktionen ausgestattet und lassen sich in einem Netzwerk miteinander verbinden.

STADTRODA (rm). Wegen ihres modularen Konzepts passt sie sich den individuellen Bedürfnissen jeder Anwendung an. Die Kamera ist mit einer schnellen FireWire-IEEE-1394b-Schnittstelle ausgestattet und schafft mit ihren beiden Anschlüssen die Möglichkeit, mehrere Kameras in einem Daisy-Chain-Netzwerk miteinander zu verbinden. Außerdem gibt es eine Kameraversion mit Glasfaseranschluss (GOF). Die Kamerafamilie beinhaltet intelligente Funktionen zur Vorverarbeitung des Bildes wie Lookup Tables, Shading Correction, White Balance oder 2- bis 8-faches Binning für eine erhöhte Lichtempfindlichkeit. Unter den Grabber-Funktionen prädestinieren der interne Speicher und die zeitversetzte Datenübertragung (Deferred Mode) die Kameras für den Multikamerabetrieb, während der Sequence Mode schnelle Einstellungswechsel unterstützt. Die vielen Funktionen der Kamera entlasten die Rechenkapazität des Bildverarbeitungssystems und erhöhen mit der guten Bildqualität die Präzision der Daten und die Effizienz des BV-Systems. Da die Kamera auf Modularität und Flexibilität hin konzipiert ist, lässt sie sich nach den eigenen Bedürfnissen individuell gestalten. Dafür sind eine breite Auswahl an Objektivanschlüssen, Sensoren, Gehäusevarianten inklusive einer Platinenversion, Schnittstellen oder Kabelausgänge nach dem Baukastenprinzip frei kombinierbar. Für Anwendungen mit besonderen Anforderungen, die nicht von den standardmäßigen Varianten abgedeckt werden, sind Sonderentwicklungen machbar. Bei der Sensorintegration wurde auf eine effiziente Sensorwärmeableitung geachtet, um das Grundrauschen im Bild zu verringern. Denn es hängt maßgeblich von dem Schwarzwertrauschen ab, das von der Sensortemperatur direkt beeinflusst wird. Dieses Rauschen verdoppelt sich je 7 bis 9 °C Temperatursteigerung. Deswegen wurde die Erhitzung des Sensors durch den eigenen Betrieb oder den Einfluss benachbarter Komponenten eingeschränkt. Es wurde eine optimierte Wärmeableitung gewählt, da keine aktive Kühlung möglich.

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