Weitere interessante Beiträge
- Mit Leidenschaft erreichten die Fabrik-des-Jahres-Sieger die Spitze
- Sächsischer Wirtschaftsminister bei Kongress Fabrik des Jahres/GEO
- Produktion und A.T. Kearney suchen die Fabrik des Jahres 2011
- Produktion und A.T. Kearney rufen zur Teilnahme am Benchmark-Wettbewerb "Fabrik des Jahres/GEO 2008" auf
- Wettbewerb Fabrik des Jahres/GEO startet jetzt
21.12.2011 | Die Sieger
Fabrik des Jahres: Mit dem letzten Schliff zum Erfolg

An unterschiedlichen Stellschrauben ihres Produktionssystems haben die Sieger bei der Fabrik des Jahres/GEO 2011 gedreht, um an die Spitze zu gelangen.
Gunnar Knüpffer
Landsberg. Die Sieger bei der Fabrik des Jahres/GEO 2011 haben intensiv an ihrem Produktionssystem gefeilt, so dass sie eine hohe Flexibilität in der Produktion haben. Bei der Wolf GmbH, Sieger in der Kategorie ‚Hervorragende Montage‘, wurde das auch mit einem flexiblen Arbeitszeitmodell und mit Mehrfachqualifikationen erreicht. Über Flexi-Arbeitszeiten kann die wöchentliche Arbeitszeit ohne Grenzen hoch- und heruntergefahren werden. Nach der Produktionsumgestaltung der Kollektoren- und der Wärmepumpenfertigung 2010 schaffte es Wolf, den effektiven Bestand signifikant zu reduzieren und die Lieferfähigkeit deutlich zu verbessern.
Bei Infineon in Warstein war es Gruppenarbeit, die dem Programm ‚Route 99‘ zu größeren Erfolgen verhalf. Einzelne Prozessschritte wie zum Beispiel das Chip-Löten wurden eingegrenzt, deren Mitarbeiter in Teams organisiert. Diese dokumentierten alle zwei Stunden ihre Qualitätsbeobachtungen auf Visualisierungsinseln und schlugen Verbesserungen vor. Tägliche Feedback-Besuche aus der Chefetage motivierten die Mitarbeiter dabei. Neben Qualitätsverbesserungen wurde auch die Durchlaufzeit um 60 % reduziert.
Auch bei Kategoriesieger Siemens Healthcare in Kemnath wurden in verschiedenen Bereichen Gruppen eingeführt, die sich mit dem kontinuierlichen Verbesserungsprozess beschäftigten. Die Mitarbeiter erhielten alle Informationen aus den Analysephasen in Mitarbeiter-Foren präsentiert. Diese Mitarbeiterinformation war ein wesentliches Element bei der Umsetzung des Verbesserungsprozesses.
PAS im polnischen Opalenica installierte ein intelligentes und hochmodernes Logistiksystem. Dieses erfasst lückenlos vom Wareneingang bis hin zum Versand des fertigen Produkts jeden kleinen Schritt. Denn „auf Kundenwünsche flexibel reagieren kann nur, wer jederzeit sämtliche Produktionsprozesse überblickt“, sagt Bernd Klein, Mitglied des Managements der PAS-Gruppe, Sieger in der Kategorie ‚Hervorragende Produktion in EU-Beitrittsländern‘.
Der Gaszähler-Fertiger Elster in Lotte verlagerte beispielsweise den Prozessschritt des Ausstanzens der Platine aus der Gehäusefertigung in einen vorgeschalteten Prozess, der weniger zeitkritisch ist, um die Ausbringungsmenge zu erhöhen. „So haben wir die Stillstandzeiten der Engpassanlage deutlich minimiert, sagt der Geschäftssegment-Leiter Frank Schlingmann.
Und das Managament der Fabrik des Jahres, VW Chemnitz, integrierte ein umfassendes Konzept zur Ressourcenoptimierung namens Total Energy Management in das VW-Produktionssystem. Damit wurde der Trinkwasserverbrauch um 86 % reduziert, der Abfall um 17 % und der spefizifische Energieverbrauch um 14 %.
Weitere Aktuelle News
Nachwuchsförderung: Günter-Spur-Preis zum ersten Mal verliehen
Auf dem diesjährigen Kongress Fabrik des Jahres wurde zum ersten Mal der Günter-Spur-Preis verliehen, der vergangenes Jahr zur Nachwuchsförderung ins Leben gerufen wurde. von Sabine Leikep DRESDEN. Prof. em. Dr. h.c. mult. Dr.-Ing. e.h. Dr.-Ing. Günter Spur, emeritierter Professor der Technischen Universität, Berlin verlieh den nach mehr
VW setzt auf den Megatrend Gesundheit
Volkswagen Chemnitz reagiert auf den Trend Gesundheit: Nicht nur für das Produkt, sondern auch für Mitarbeiter und Umwelt wird Verantwortung übernommen. von Gunnar Knüpffer DRESDEN. Nach Ansicht von Heinrich Nottbohm, Sieger bei der Fabrik des Jahres mit Volkswagen Chemnitz, muss ein Unternehmen sich an den Megatrends der mehr
Standortsicherung: VW steckt über 100 Mio Euro ins Werk Emden
Die größte Strukturveränderung seit seiner Gründung steht jetzt dem VW-Werk in Emden bevor: Mehr als 100 Mio Euro steckt der Volkswagen-Konzern in das Werk. Eine neue Karosseriebauhalle und die Erweiterung des Presswerks stehen unter anderem an. von Tino Böhler Nach Gründung des Standortes im Jahr 1964 war das Emder Volkswagen Werk mehr
Siemens Healthcare holt Titel “Hervorragendes Veränderungsmanagement”
Im Fabrik des Jahres-Wettbewerb 2011 holte Siemens Healthcare, Werk Kemnath, den Titel im Bereich ‚Hervorragendes Veränderungsmanagement‘. KEMNATH (hi). Dr. Bernd Schmidt von der Unternehmensberatung A. T. Kearney, die die Bewertung vorgenommen hat, würdigt die Leistungen der Oberpfälzer: „Jede Teilefertigung steht innerhalb von mehr
Anzeige







