szmtag

Firmen

  • ABB AG
    Kallstadter Str. 1
     68309 Mannheim

27.10.2011 |

ABB zeigt sich nach drittem Quartal vorsichtig

Besonders in den frühzyklischen Branchen wie Industrieausrüstung und Bau sind die Aufträge bei ABB zuletzt zurückgegangen (Bild: ABB)
Besonders in den frühzyklischen Branchen wie Industrieausrüstung und Bau sind die Aufträge bei ABB zuletzt zurückgegangen (Bild: ABB)

Beim Anlagenhersteller ABB hat sich die Nachfrage in einigen Produktfeldern zuletzt erkennbar abgeschwächt. Daher gibt sich der Schweizer Konzern für die Zukunft betont vorsichtig, zumal die Zahlen für das dritte Quartal die Erwartungen von Analysten verfehlt haben.

ZÜRICH (Dow Jones/ks)–”Wir kommen gut voran, aber das wirtschaftliche Umfeld ist sehr unsicher”, sagte CEO Joe Hogan am Donnerstag bei Veröffentlichung des Quartalsberichts. Nun gelte es, die Kosten im Griff zu behalten und für den Fall einer einbrechenden Konjunktur gut gerüstet zu sein.

Im Baugeschäft und in der Industrie-Ausrüstung, die als besonders frühzyklisch gelten, sei die Nachfrage zurückgegangen, teilte ABB mit. Hier erwirtschaftet die Gruppe ein Fünftel des Umsatzes. Zu den von der Nachfrageschwäche betroffenen Produkten zählten etwa elektrische Sicherungen und Schaltanlagen. Der Auftragsbestand ist auf Jahressicht dennoch um 7% auf 28,49 Mrd Dollar gestiegen.

Mit einem Anstieg des Nettogewinns von 2% im Vergleich zum Vorjahr auf 790 Mio Dollar blieb der Schweizer Konzern unter der Konsensschätzung von Analysten, die mit 843 Mio Dollar gerechnet hatten. Auch der Umsatz verfehlte trotz eines Anstiegs von 18% auf 9,34 Mrd Dollar die Konsensprognose von 9,56 Mrd Dollar.

“Trotz der soliden operativen Entwicklung sind die Ergebnisse insgesamt gemischt ausgefallen”, kommentierte Analyst Richard Frei von der Zürcher Kantonalbank die Zahlen. Umsätze und Auftragseingänge seien leicht unter den Erwartungen geblieben.

Die Schweizer haben nach eigener Aussage bis zum Ende des dritten Quartals Kosten von 750 Mio Dollar eingespart. Bis zum Jahresende sollen es 1 Mrd Dollar sein. Die Einsparungen hätten steigende Kosten beispielsweise in der Kraftwerkssparte überkompensiert.

Die ABB-Aktie verliert an der Börse in Zürich 0,4% auf 17,18 Schweizer Franken. Damit bleibt sie hinter dem Gesamtmarkt zurück, der um 1,6% zulegt. Auch die Aktien von Wettbewerbern wie Siemens (+2,7%) und Alstom (+5,1%) legen kräftig zu.

Anzeige

Weitere Aktuelle News

Im neuen Antrag kündigte NEVS nun an, ihre Eigentümerin, die National Modern Energy Holdings, werde die nötige Liquidität bereitstellen. Außerdem deutete NEVS an, einen Investor gefunden zu haben. - Bild: Saab

Saab-Mutter beantragt erneut Gläubigerschutz

Die Muttergesellschaft des schwedischen Traditionsautobauers Saab probiert es noch einmal: Einen Tag, nachdem ein Gericht den Gläubigerschutz verweigert hatte, reichte NEVS, hinter der chinesische Investoren stehen, einen neuen Antrag ein. mehr

Audi ruft weltweit rund 70.000 Fahrzeuge zurück. Betroffen sind Modelle mit einem speziellen TDI-Motor. - Bild: Audi

Audi ruft Autos wegen möglicher Bremsprobleme zurück

Der Premiumautobauer Audi ruft weltweit rund 70.000 Fahrzeuge wegen möglicher Probleme mit dem Bremskraftverstärker zurück in die Werkstätten. Knapp die Hälfte der Fahrzeuge betreffe Kunden in Deutschland. mehr

Anzeige

Die ehemalige Evonik-Energietochter Steag wird wie erwartet komplett von einem Stadtwerke Konsortium übernommen. - Bild: Evonik

Evonik steigt bei Steag aus

Der Spezialchemiekonzern Evonik steigt komplett aus der Steag aus. Das Stadtwerke-Konsortium Rhein-Ruhr übernimmt den Anteil von 49 Prozent für rund 570 Millionen Euro. mehr

Die Geschäfte der Maschinenfabrik Hermle liefen im ersten Halbjahr 2014 gut. Der Werkzeugmaschinenhersteller steigerte den Konzernumsatz von Januar bis Juni im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um mehr als 14 Prozent. - Bild: Hermle

Hermle mit deutlichem Plus im ersten Halbjahr

Die Maschinenfabrik Berthold Hermle hat im ersten Halbjahr ein deutliches Umsatz- und Gewinnplus erreicht und sieht sich angesichts der soliden Auftragslage bei ihrer Wachstumsprognose für das Gesamtjahr bestätigt. mehr



Suchen