Firmen

04.11.2010 | Unternehmen & Märkte

Alstom verdient wegen Übernahme von Areva-Sparte weniger

PARIS (Dow Jones)–Der französische Kraftwerksbauer Alstom hat im ersten Halbjahr seines Geschäftsjahres 2010/11 deutlich weniger verdient als erwartet. Dennoch bestätigte der Pariser Konzern sowohl seine Prognose für das laufende als auch für das kommende Geschäftsjahr. So soll die operative Marge zwischen 7% bis 8% erreichen.

Vor allem die Kosten aus der Übernahme der Energieübertragungsaktivitäten des französischen Atomkonzerns Areva SA belasteten den Gewinn. Wie die Alstom SA am Donnerstag mitteilte, sank das Nettoergebnis auf 401 Mio Euro von 562 Mio Euro im Vorjahr. Die Konsensschätzung der von Dow Jones Newswires befragten Analysten hatte auf 536 Mio Euro gelautet. Der Umsatz stieg dagegen um 8% auf 10,43 Mrd Euro.

Anzeige

Anzeige

Weitere Aktuelle News

Airbus erhält in Paris Aufträge über fast 70 Milliarden Dollar

Besonders wichtig für Airbus war auf der Pariser Luftfahrtschau die Order über 20 Maschinen des Großraumjets A380, für den es zuvor schon länger keine Aufträge gegeben hatte (Bild: Airbus).

Airbus hat auf der Luftfahrtmesse in Paris Aufträge für 466 Maschinen erhalten. Insgesamt summieren sich die Bestellungen nach Listenpreis auf 68,7 Mrd US-Dollar. (Dow Jones/ks). Bei knapp der Hälfte der Aufträge handelte es sich um Grundsatzvereinbarungen, 241 Bestellungen waren Festaufträge, wie Airbus mitteilte. Den größten Anteil a mehr

MAN-Hauptversammlung hat juristisches Nachspiel

Auf dem Aktionärstreffen von MAN war unter anderem die Höhe der von Volkswagen gebotenen Abfindung umstritten, nun kommen die ersten juristischen Klagen (Bild: MAN).

Volkswagen-Patriarch Ferdinand Piech hatte es schon erwartet, nun ist es amtlich: Die Abläufe rund um die Machtübernahme bei MAN haben ein juristisches Nachspiel. von Nico Schmidt, Dow Jones (ks). Die Düsseldorfer Anlegerkanzlei Dreier Riedel Rechtsanwälte hat im Auftrag des MAN-Aktionärs Effecten Spiegel Aktiengesellschaft beim Landg mehr

SGL arbeitet mit Samsung Petrochemical bei Carbon zusammen

Fertigung von graphitbasierten Anlagenkomponenten aus Spezialgraphit für die chemische Industrie bei SGL: Das Unternehmen arbeitet künftig mit Samsung zusammen (Bild: SGL).

Die SGL Group und Samsung Petrochemical planen eine Zusammenarbeit zur Entwicklung neuer Anwendungen für Carbonfaser-Verbundwerkstoffe. Die beiden Unternehmen gründen ein Joint Venture, an dem jeder Partner jeweils 50% hält, wie SGL mitteilte. [Video] (Dow Jones/ks). Die neugegründete Samsung SGL Carbon Composite Materials soll für Samsun mehr

ABB prüft Zukäufe im Solar-Geschäft

Anders als Wettbewerber Siemens will ABB im Solarbereich weiter investieren (Bild: ABB).

Der Schweizer Industriekonzern ABB erwägt weitere Zukäufe im Solar-Geschäft. "Wir sind offen, uns Gelegenheiten anzuschauen, wenn diese Sinn ergeben", sagte die ABB-Managerin Maxine Ghavi dem Handelsblatt. (Dow Jones/ks). Grundsätzlich sei der Siemens-Konkurrent offen für Ergänzungen auf Geschäftsfeldern der Solarindustrie, in denen ABB mehr



Suchen