Firmen

19.11.2010 | Automotive

Volkswagen will 51,6 Mrd Euro investieren

Vor allem in die deutschen Werke will Volkswagen demnächst kräftig investieren (Bild: Volkswagen AG).
Vor allem in die deutschen Werke will Volkswagen demnächst kräftig investieren (Bild: Volkswagen AG).

Mit milliardenschweren Investitionen will Volkswagen den Weg zur weltweiten Nummer eins ebnen. In den kommenden fünf Jahren will Europas größter Autobauer rund 51,6 Mrd Euro in den Ausbau der Produktion investieren, wie der Wolfsburger Konzern am Freitag mitteilte.

WOLFSBURG (Dow Jones/ks)–Nachdem der DAX-Konzern zuletzt drei neue Werke in Russland, Indien und in den USA gebaut hat, sollen nun die traditionsreichen Fabriken im Heimatland gestärkt werden. Mehr als die Hälfte der Sachinvestitionen fließe in die deutschen Werke, hieß es.

Alleine 27,7 Mrd Euro steckt VW nach eigenen Angaben in die Modernisierung und Erweiterung der Produktpalette aller Konzernmarken von VW über Skoda und Audi bis zu den Transportern. Über den genannten Betrag hinaus investieren die Gemeinschaftsunternehmen in China von 2011 bis 2015 insgesamt 10,6 Mrd Euro.

Die Investitionen in umweltfreundliche Technologien, effiziente Antriebe und neue Modelle sind Teil des ambitionierten Wachstumskurses, den der Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn dem Konzern verordnet hat: Spätestens 2018 soll VW Toyota an der Weltspitze ablösen. Bis dahin sollen die Verkäufe der Wolfsburger von rund 6,3 Mio Autos im vergangenen Jahr auf mehr als zehn Mio Autos weltweit steigen. Der japanische Rivale Toyota hatte vergangenes Jahr 7,8 Mio Neuwagen verkauft.

Bereits im vergangenen Jahr hatte Volkswagen beschlossen, von 2010 bis 2012 knapp 26 Mrd Euro in neue Fahrzeuge, Nachfolgemodelle und Modellvarianten zu investieren.

Anzeige

Anzeige

Weitere Aktuelle News

Ford stellt Produktion in Australien ein

Ford-Produktion im australischen Broadmeadows: Vor allem der hohe Kurs des australischen Dollars und die hohen Lohnkosten machen die Produktion für Ford in dem Land sehr teuer (Bild: Ford)

Der US-Autobauer Ford will im Jahr 2016 das letzte Auto in Australien produzieren. Dabei dürften 1.200 Arbeitsplätze verloren gehen, erklärte der Konzern. Nach mehr als 90 Jahren solle im Oktober 2016 der letzte Wagen vom Band gehen. von Enda Curran und James Glynn, Dow Jones (ks). Der Grund für die Entscheidung seien hohe Produktions mehr

Automobilforum: Mit deutscher Innovation zu alter Größe

Auf dem AUTOMOBIL FORUM 2013 in Ludwigsburg diskutierten Experten und führende Köpfe der Branche die Zukunftschancen Europas (Bild: Steinheisser)

Die Automobilindustrie kämpft weiter gegen die Absatzkrise in Europa. Märkte in den USA und China boomen. Welche Chancen der Standort Europa noch hat, diskutierte die Branche auf dem diesjährigen AUTOMOBIL FORUM. von Felicitas Heimann LUDWIGSBURG (ks). Europas Automobilindustrie steckt in der Krise – und das spätestens seit 2009. Wie mehr

Conti schafft eigenes China-Ressort

Der 47-Jährige Cramer ist seit 2009 Mitglied des Vorstands der Continental AG und künftig für das China-Geschäft verantwortlich (Bild: Continental).

Der Autozulieferer Continental misst dem China-Geschäft mehr Bedeutung bei und schafft ein Vorstandsressort für den wichtigen Wachstumsmarkt. Ralf Cramer, momentan in der Führungsriege für die Division Chassis & Safety verantwortlich, wird ab August die Geschicke im Reich der Mitte lenken. "Unser strategisches Ziel lautet: Den Umsatzantei mehr

Mahle sichert sich Mehrheit an der Behr-Gruppe

Behr-Windkanal in Stuttgart: Der neue Mehrheitseigner Mahle will nicht nur in Stuttgart, sondern auch an anderen Standorten in Nord- und Südamerika sowie in Asien Zentralbereiche zentralisieren, um beispielsweise schneller neue Produkte zu entwickeln (Bild: Behr).

Der Stuttgarter Automobilzulieferer Mahle hat weitere Anteile des Klimaanlagenbauers Behr gekauft und sich damit die Mehrheit an dem Unternehmen gesichert. (Dow Jones/ks). Wie Mahle am Donnerstag mitteilte, habe man der Kapitalbeteiligungsgesellschaft BWK GmbH ihre seit 1996 bestehende Beteiligung an der Behr-Gruppe abgekauft und damit die ei mehr



Anzeige

Suchen