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09.09.2011 | Maschinenbau

Blitzumfrage Werkzeugmaschinen-Hersteller: Finanzmarktchaos bisher ohne Auswirkungen

Zwar laufen die Geschäfte der Branche gut, das Vertrauen in ein nachhaltiges Wachstum ist aber durch unsichere Rahmenbedingungen getrübt.   Bild: Mazak
Zwar laufen die Geschäfte der Branche gut, das Vertrauen in ein nachhaltiges Wachstum ist aber durch unsichere Rahmenbedingungen getrübt.   Bild: Mazak

Die Geschäfte der Werkzeugmaschinen- und Präzisionswerkzeughersteller laufen weiter sehr gut. So mancher hat aber doch ein leicht mulmiges Gefühl.

von Sebastian Moser

LANDSBERG. „Im Gegenteil zu den Querelen auf den Finanzmärkten können wir noch keine Auswirkungen auf die Nachfrage oder den Auftragseingang erkennen. Unsere Kunden drängen mit neuen Produkten geradezu auf die Märkte“, berichtet Jochen Nahl, Geschäftsführer bei den Grob-Werken, Mindelheim. Ganz ähnlich das Urteil von Dr. Dieter Kress, Geschäftsführender Gesellschafter der Aalener Mapal Gruppe: „Die Geschäfte laufen sehr gut. Wir investieren viel und sind positiv gestimmt“. Sorgen ob der chaotischen Lage an den Finanzmärkten mache er sich zwar, aber: „Wir werden uns davon nicht beeindrucken lassen.“ Auch bei der Geiss AG in Sesslach spürt man keine Auswirkungen, aber: „Die übermäßige Verschuldung aller Euro-Staaten verunsichert die Märkte“, sagt Geschäftsführer Manfred Geiss.

Martin Winterstein, Marketingleiter bei MAG Europe in Göppingen berichtet von hervorragenden Zahlen und sieht noch keine Abkühlung der Branchenkonjunktur. Michael Auer, Geschäftsführer bei der Hurco GmbH in Landsham bei München: „Unsere Markteinschätzung ist weiterhin positiv und durch entsprechende Fakten untermauert. Jedoch ist die psychologische Komponente nur schwer kalkulierbar. Spekulative Hedgefondaktivitäten, Leerverkäufe und negative Berichterstattung tragen sicherlich nicht zum Vertrauen in eine weiterhin positive Wirtschaftsentwicklung bei.“

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