szmtag

06.05.2011 |

Bosch will 300 Mio Euro in Mittelfranken investieren

Will in Franken investieren: Franz Fehrenbach, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH (Bild: Bosch).
Will in Franken investieren: Franz Fehrenbach, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH (Bild: Bosch).

Die Stuttgarter Bosch-Gruppe will ihre Aktivitäten in Mittelfranken weiter ausbauen und plant dort Investitionen von 300 Mio Euro bis zum Jahr 2013. Dies kündigte Bosch-Chef Franz Fehrenbach am Rande eines IHK-Kammergesprächs in Nürnberg an, so ein Bericht der “Nürnberger Nachrichten”.

NÜRNBERG (ks). Wie aus dem Artikel in der Online-Ausgabe des Blattes hervorgeht, arbeiten in den Werken in Nürnberg, Ansbach und Gunzenhausen derzeit 6000 Beschäftigte. In ganz Franken sind es über 20000 Menschen.

Die für Autoindustrie tätigen fränkischen Standorte seien nach der Krise wieder „übervoll mit Aufträgen“. Lediglich in dem erst Mitte 2009 in Nürnberg eröffneten Werk für Großgetriebe für Windkraft-Anlagen laufe es nicht reibungslos, da der Windenergiemarkt an geringer Nachfrage und Überkapazitäten leide, ausgelöst unter anderem durch Finanzierungsprobleme auf Seiten der Investoren in Folge der Finanzkrise. Der Stuttgarter Top-Manager hofft dem Bericht zufolge aber, dass durch die zunehmende Fokussierung der öffentlichen Diskussion auf regenerative Energien auch der Windsektor der Bosch-Tochter Rexroth Aufwind bekommen werde. „Dann werden wir hier in der Region auch wieder Neueinstellungen vornehmen“, kündigte Fehrenbach laut dem Bericht an.

Anzeige

Weitere Aktuelle News

Norbert Reithofer:

Interesse an BMW-Elektroautos übersteigt Fertigungskapazität

Einem Medienbericht zufolge übersteigt die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen des Münchener Premiumautobauers BMW die Produktionskapazitäten des Unternehmens. mehr

Zweistellige Zuwachsraten verzeichneten im März insbesondere Großbritannien sowie die Krisenländer Spanien und Portugal. - Bild: Kzenon/Fotolia.com

Europas Automarkt nimmt im März weiter Fahrt auf

Der europäische Automarkt hat im März weiter Fahrt aufgenommen. mehr

Mit dem geplanten G-Klasse-Crossover GLB bekommt das G-Modell ab 2019 einen kleinen Bruder an die Seite gestellt. - Bild: Daimler

Mercedes baut einen G-Klasse-Crossover

2019 bringt der Stuttgarter Premiumautobauer Daimler den GLB auf den Markt, eine kleine Lifestyle-Version des traditionsreichen G-Modells. mehr

Carlos Tavares:

PSA-Chef Tavares reduziert Modellprogramm

Mit nur noch 26 statt bisher 45 verschiedenen Modellen zum Ende des Jahrzehnts will Carlos Tavares den französischen PSA-Konzern wieder in die schwarzen Zahlen bringen. mehr



Suchen