Firmen
- ZVEI-Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e. V.
Lyoner Straße 9
60528 Frankfurt am Main
25.10.2010 | top-story
ZVEI: Engpass bei Rohstoffversorgung droht

Der ZVEI – Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie sorgt sich um die Versorgung der deutschen Elektroindustrie mit wichtigen Rohstoffen.
FRANKFURT (sp). „Besonders kritisch hat sich der Markt für Seltene Erden durch die Exportrestriktionen in China entwickelt“, sagte der Vorsitzende der ZVEI-Geschäftsführung, Dr. Klaus Mittelbach im Rahmen des BDI-Rohstoffkongresses. „China hat die Ausfuhr von 60 000 Tonnen auf 38 000 Tonnen in diesem Jahr gedrosselt, wodurch sich unter anderem der Preis von Samarium verneunfacht hat.“ Für 2011 ist nicht ausgeschlossen, dass China seine Ausfuhren weiter drosselt.
Samarium, Scandium, Yttrium, Neodym, Dysprosium und Lanthan
Seltene Erden wie Samarium, Scandium, Yttrium, Neodym, Dysprosium und Lanthan werden besonders in den Hightech-Produkten der Elektroindustrie verarbeitet. Dazu gehören starke Permanentmagnete für den Antrieb von Motoren in Hybrid- und Elektromotoren ebenso wie wiederaufladbare Batterien, Leuchstoffröhren, Flachbildschirme, Handys, Glasfaserkabel oder Röntgengeräte und Computertomografen. Der ZVEI unterstützt die Bundesregierung bei der Umsetzung der nationalen Rohstoffstrategie, die das Bundeskabinett vergangene Woche verabschiedet hat. Die auf europäischer Ebene verzahnte Rohstoffstrategie hat sich zum Ziel gesetzt, Protektionismus und Wettbewerbsverzerrungen entgegenzuwirken, den Freihandel zu fördern und einen funktionierenden Wettbewerb auf den Rohstoffmärkten sicherzustellen.
Die ZVEI-Position zu Seltenen Erden finden Sie unter: www.zvei.org
Anzeige
Anzeige
Weitere Aktuelle News
Lastmanagement: Flexiblerer Verbrauch, weniger Kraftwerke
Allein in Süddeutschland könnten Industrieunternehmen rund ein Gigawatt ihrer Stromnachfrage zeitlich verschieben. Potenzial für Lastmanagement steckt sowohl in energieintensiven Prozessen als auch in Querschnittstechnologien in den Bereichen Kälte und Lüftung. von Michaela Neuner (ks). Wilde Ausreißer oder extreme Schwankungen im Las mehr
‘Made in Germany’ unter EU-Beschuss
Die EU-Kommission will das ‚Made in‘-Label bei Non-food-Produkten zur Pflicht machen – zum Schutz der Verbraucher. Experten und die deutsche Industrie sind wenig begeistert. von Felicitas Heimann (ks). ‚Made in Germany‘ steht für Qualität und Zuverlässigkeit. Die Kennzeichnung ist freiwillig. Die Kriterien sind willkürlich. De mehr
Automobilforum: Mit deutscher Innovation zu alter Größe
Die Automobilindustrie kämpft weiter gegen die Absatzkrise in Europa. Märkte in den USA und China boomen. Welche Chancen der Standort Europa noch hat, diskutierte die Branche auf dem diesjährigen AUTOMOBIL FORUM. von Felicitas Heimann LUDWIGSBURG (ks). Europas Automobilindustrie steckt in der Krise – und das spätestens seit 2009. Wie mehr
CIMT: Chinesen brauchen Automatisierung
Großer Andrang herrschte auf der chinesischen Werkzeugmaschinenmesse CIMT in Peking. Deutsche Hersteller profitieren von steigenden Löhnen und dem damit verbundenen Trend zur Automatisierung. PEKING (kk/ks). Schon vor neun Uhr haben sich Schlangen gebildet und warten auf Einlass zur wichtigsten Werkzeugmaschinenmesse in Asien, der China Inte mehr
Anzeige







www.automobil-produktion.de/ase

