szmtag

Firmen

25.10.2010 |

ZVEI: Engpass bei Rohstoffversorgung droht

Bild: Thierry Burot - Fotolia.com
Bild: Thierry Burot - Fotolia.com

Der ZVEI – Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie sorgt sich um die Versorgung der deutschen Elektroindustrie mit wichtigen Rohstoffen.

FRANKFURT (sp).  „Besonders kritisch hat sich der Markt für Seltene Erden durch die Exportrestriktionen in China entwickelt“, sagte der Vorsitzende der ZVEI-Geschäftsführung, Dr. Klaus Mittelbach im Rahmen des BDI-Rohstoffkongresses. „China hat die Ausfuhr von 60 000 Tonnen auf 38 000 Tonnen in diesem Jahr gedrosselt, wodurch sich unter anderem der Preis von Samarium verneunfacht hat.“ Für 2011 ist nicht ausgeschlossen, dass China seine Ausfuhren weiter drosselt.

Samarium, Scandium, Yttrium, Neodym, Dysprosium und Lanthan

Seltene Erden wie Samarium, Scandium, Yttrium, Neodym, Dysprosium und Lanthan werden besonders in den Hightech-Produkten der Elektroindustrie verarbeitet. Dazu gehören starke Permanentmagnete für den Antrieb von Motoren in Hybrid- und Elektromotoren ebenso wie wiederaufladbare Batterien, Leuchstoffröhren, Flachbildschirme, Handys, Glasfaserkabel oder Röntgengeräte und Computertomografen. Der ZVEI unterstützt die Bundesregierung bei der Umsetzung der nationalen Rohstoffstrategie, die das Bundeskabinett vergangene Woche verabschiedet hat. Die auf europäischer Ebene verzahnte Rohstoffstrategie hat sich zum Ziel gesetzt, Protektionismus und Wettbewerbsverzerrungen entgegenzuwirken, den Freihandel zu fördern und einen funktionierenden Wettbewerb auf den Rohstoffmärkten sicherzustellen.

Die ZVEI-Position zu Seltenen Erden finden Sie unter: www.zvei.org

Alle Bilder zum Artikel: 

Bildergalerie Bildergalerie

Anzeige

Weitere Aktuelle News

Daimler hat seine Beteiligung am amerikanischen Elektroauto-Hersteller Tesla verkauft. Die Zusammenarbeit mit Tesla sei von diesem Schritt aber nicht betroffen und bestehe weiter. - Bild: Daimler

Daimler macht Kasse bei Tesla

Der Premiumautobauer Daimler hat seinen Anteil am Elektroautohersteller Tesla für rund 780 Millionen US-Dollar verkauft. Die Zusammenarbeit bei den laufenden Projekten bleibt laut den Stuttgartern davon jedoch unberührt. mehr

Reinhold Festge:

Deutscher Maschinenbau rechnet mit leichtem Umsatzplus

Trotz geopolitischer Krisen und der Eintrübung der Konjunktur in Europa erwarten die deutschen Maschinenbauer für das Gesamtjahr einen leichten Umsatzanstieg. mehr

Anzeige

Liveblog vom Deutschen Maschinenbau-Gipfel 2014

"Zukunft produzieren" lautet das Motto des Deutschen Maschinenbau-Gipfels, zu dem Sie VDMA und Fachzeitung "Produktion" nach Berlin einladen. mehr

VDMA-Präsident Dr. Reinhold Festge:

Commerzbank prognostiziert Produktionsplus von drei Prozent

Laut einer aktuellen Studie der Commerzbank gibt es Chancen für den deutschen Maschinenbau durch eine steigende Nachfrage in den Emerging Markets, USA und Europa sowie durch den Ausbau von Midtech-Produkten und Servicebereichen. mehr



Anzeige

Suchen