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02.04.2012 |

KSB überschreitet 2-Mrd-Euro-Grenze beim Umsatz

Schweißvorgang am Mantelgehäuse einer Kraftwerkspumpe in der Schweißanlage im KSB-Werk Frankenthal (Bild: KSB).
Schweißvorgang am Mantelgehäuse einer Kraftwerkspumpe in der Schweißanlage im KSB-Werk Frankenthal (Bild: KSB).

Der Frankenthaler Pum­pen- und Armaturenhersteller KSB hat 2011 erstmals die Umsatzmarke von 2 Mrd Euro geknackt. Der Gewinn konnte mit dem Umsatzwachstum aber nicht mithalten.

FRANKENTHAL (ks). Mit einem Umsatz von 2,09 Mrd Euro erzielte das Unternehmen 2011 ein Kon­zern­ergebnis vor Steuern (EBT) von 120,5 Mio Euro er­zielt. im Vorjahre waren es noch 135,8 Mio Euro gewesen. Für das geringere Ergebnis machte das Unternehmen den hohen Preisdruck im Projekt­geschäft und gestiegene Material­kosten verant­wortlich.

Im Breitengeschäft mit Stan­­­dard­­­­­pum­pen und -arma­turen habe die gute Nachfrage für einen starken Auf­trags­­­eingang gesorgt, erklärte Vorstandssprecher Wolfgang Schmitt auf der Bilanzpressekonferenz in Frankenthal. Demgegenüber sei im Projekt­ge­schäft noch die Zurück­­­­haltung vieler Investoren spürbar gewesen, grö­ßere Vor­haben zu realisieren.

Daher habe sich der Auftragseingang 2011 in Summe nur moderat um 2,8 % auf 2,13 Mrd Euro erhöht. Der Konzernumsatz stieg gleichzeitig um 7,8 % auf 2,09 Mrd Euro und übertraf damit erstmals die Marke von 2 Mrd Euro. Zum Umsatzwachstum trugen auch zehn erst­mals konsolidierte Gesell­schaften mit einem Volumen von 64,7 Mio Euro bei­.

In das neue Geschäftsjahr ist der KSB Konzern in den ersten beiden Monaten mit starken Zuwachsraten beim Auftragseingang (+ 18,3%) und Umsatz (+ 9,8%) gestartet. Vor allem im Breitengeschäft rechnet das Unternehmen mit einem anhaltend positiven Geschäftsverlauf, während sich das Projektgeschäft voraussichtlich erst ab 2013 wieder erholen werde, so das Unternehmen. Für 2012 sieht KSB insgesamt ein weiteres Wachstum beim Auftragseingang und beim Umsatz voraus; das Konzernergebnis soll wieder das Niveau des Jahres 2010 erreichen.

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