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13.10.2011 |

MTU erhöht Anteil am Triebwerkskonsortium IAE

MTU entwickelt und fertigt das Triebwerk IAE V2500, das im Airbus A320 zum Einsatz kommt, in Zusammenarbeit mit Pratt & Whitney, Rolls-Royce und Japanese Aero Engines Corporation. Nun will das Unternehmen seinen Anteil an dem Gemeinschaftsunternehmen erhöhen (Bild: MTU Aero Engines).
MTU entwickelt und fertigt das Triebwerk IAE V2500, das im Airbus A320 zum Einsatz kommt, in Zusammenarbeit mit Pratt & Whitney, Rolls-Royce und Japanese Aero Engines Corporation. Nun will das Unternehmen seinen Anteil an dem Gemeinschaftsunternehmen erhöhen (Bild: MTU Aero Engines).

Die MTU Aero Engines Holding will ihren Anteil an dem Triebwerkskonsortium “International Aero Engines” (IAE) erhöhen und so mit dem Produzenten des V2500-Triebwerks für die Airbus A320-Modellreihe einen höheren Gewinn und Umsatz erwirtschaften.

MÜNCHEN (Dow Jones)–Finanzielle Details für die Transaktion, die noch der Zustimmung des MTU-Aufsichtsrates unterliegt, wurden nicht genannt. MTU profitiert damit von dem Ausstieg von Rolls-Royce, den das britische Unternehmen mit Pratt & Whitney in der Nacht zum Donnerstag vereinbart hatte. Die United-Technologies-Tochter wird den Anteil von Rolls-Royce übernehmen und an MTU weitergeben.

Rolls-Royce und Pratt & Whitney starten gleichzeitig eine neues Joint Venture, das sich in Zukunft noch stärker auf Triebwerke für mittelgroße Flugzeuge konzentrieren soll. Sie wollen damit den Konkurrenzdruck auf Wettbewerber General Electric erhöhen.

Jedoch zieht sich Rolls-Royce nicht komplett aus der Produktion des V2500 zurück. Die Briten werden nach wie vor ihren Verpflichtungen gegenüber den Kunden nachkommen sowie auch weiterhin Bauteile und die Hälfte der Triebwerke herstellen. Im Gegenzug erhält Rolls-Royce 15 Jahre lang für jede Flugstunde, die eine Maschine mit dem V2500-Triebwerk absolviert, einen festen Geldbetrag.

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