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02.03.2012 |

Opel und Peugeot planen zwei gemeinsame Plattformen

Presseberichten zufolge planen Opel und Peugeot einen Produktionsverbund (Bild: Opel).
Presseberichten zufolge planen Opel und Peugeot einen Produktionsverbund (Bild: Opel).

Die Allianz der Automobilhersteller General Motors (GM) und PSA Peugeot Citroen ist einem Zeitungsbericht zufolge umfassender angelegt als bislang bekannt.

BERLIN (Dow Jones/ks)–Künftig sollen auf zwei gemeinsamen Plattformen Autos der Marken Opel, Peugeot und Citroen vom Band laufen, berichtet die Tageszeitung Die Welt unter Berufung auf Konzernkreise. Dabei sei ein Produktionsverbund vorgesehen. Opel-Fahrzeuge würden in PSA-Werken hergestellt und umgekehrt.

So sollen auf einer übergreifenden Plattform, die bereits existiere, Limousinen der gehobenen Mittelklasse vom Band laufen. In Frage käme eine Plattform, auf deren Grundlage der Opel Insignia vom Band laufe.

“Die Plattform ist nach oben erweiterbar. Sie sollte unter anderem Basis für ein größeres Saab-Modell sein, das nicht mehr in die Serienfertigung gegangenen ist”, sagte ein Opel-Manager der Zeitung. Ein Hauptproblem von PSA sei der Mangel an großen Modellen, die sich mit guten Margen verkaufen lassen, so die Zeitung.

Auch bei kleineren Autos wollen die neuen Partner laut Welt künftig eng zusammenarbeiten. So sollen auf einer gemeinsamen Plattform Kompaktautos vor allem für die Märkte in Südamerika hergestellt werden. Dabei werden weltweit für diese Modelle Stückzahlen von bis zu zwei Millionen Fahrzeugen pro Jahr angepeilt. Weitere gemeinsame Projekte, unter anderem bei SUVs, seien angedacht. Im Ergebnis kämen Opel und PSA auf Stückzahlen, bei denen sie mit den größten Herstellern mithalten könnten, schreibt die Welt.

Zu gemeinsamen Plattformen wollte sich ein Opel-Sprecher nicht äußern. Fest stehe lediglich, dass Opel in den Segmenten Klein- und Mittelklassewagen mit den Franzosen zusammenarbeiten will. “Details der Zusammenarbeit müssen noch ausgearbeitet werden,” fügte er hinzu.

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