24.01.2012 |

Opel verhandelt über Partnerschaft mit chinesischer SAIC

Presseberichten zufolge planen Opel und Peugeot einen Produktionsverbund (Bild: Opel).

Der Autohersteller Opel spricht einem Bericht des Handelsblatts zufolge mit dem chinesischen Hersteller Shanghai Automotive Industry Corporation (SAIC) über eine Vertriebskooperation, berichtet das Handelsblatt unter Berufung auf Kreise.

FRANKFURT (Dow Jones/ks)–Die Verhandlungen seien bereits konkret, stünden allerdings noch nicht vor einem Abschluss. So könnte die Partnerschaft noch an offenen Finanzfragen scheitern. SAIC ist einer der größten chinesischen Autobauer und bereits Partner von GM. Ein Opel-Sprecher wollte sich zu den Informationen der Zeitung nicht äußern, wiederholte aber seine Aussage gegenüber dem Handelsblatt: “Es ist bekannt, dass wir profitable Exportchancen wahrnehmen wollen und China ist sicher ein interessanter Markt”, sagte er.

Opel-Boss Karl-Friedrich Stracke könne mit dem China-Bündnis im bisher kaum vorhandenen außereuropäischen Exportgeschäft der Rüsselsheimer ein entscheidender Fortschritt gelingen, schreibt die Zeitung. Bisher sei Opel in den Überseemärkten nur schwach als Marke präsent. Auch in China verkaufte Opel im vergangenen Jahr lediglich rund 5.000 Autos mit insgesamt 50 Händlern. Eine Vertriebskooperation mit SAIC könne die Zahl der Opel-Händler auf einen Schlag auf 200 bis 300 Filialen erhöhen, so das Handelsblatt.


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