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40033 Düsseldorf
22.02.2012 | Unternehmen & Märkte
Rheinmetall verdient prächtig mit Autoteilen

Eine starke Entwicklung im Geschäft mit Autoteilen hat der Rheinmetall AG im vergangenen Jahr einen kräftigen Schub gegeben. Obwohl der Rüstungsbereich, die zweite Säule des MDAX-Konzerns, schwächelte, kletterte der Gewinn um knapp ein Fünftel und erreichte einen Rekordwert.
Von Markus Klausen, Dow Jones Newswires
DÜSSELDORF (ks)–Auf Konzernebene steigerte Rheinmetall das Ergebnis überproportional zum Umsatz. Während das EBIT um 19% in die Höhe schnellte, kletterten die Erlöse um rund 12%. Damit erreichte der Konzern seine im November gesenkten Prognosen und schnitt etwas besser ab als am Markt erwartet. Wachstumstreiber war einmal mehr der Bereich Automotive.
Im Geschäft mit Autoteilen, mit dem Rheinmetall etwas mehr als die Hälfte des Umsatzes generiert, klingelte die Kasse. Vor Steuern und Zinsen beschleunigte sich der Gewinn um 86% auf 151 Mio Euro. Der Umsatz stieg mit 17% auf 2,3 Mrd Euro noch deutlich.
Beim Blick zurück in die jüngste Vergangenheit ergibt sich bei Rheinmetall daher ein spiegelverkehrtes Bild. In den vergangenen Jahren hatte Rheinmetall unter der Krise in der Autobranche gelitten und hier zwischenzeitlich sogar rote Zahlen geschrieben. Die größte Stütze war seinerzeit die Sparte Wehrtechnik. Jetzt schwächelt der Bereich allerdings wegen der klammen Kassen vieler Länder und der deshalb nachlassenden Nachfrage nach Kriegstechnik.
Im vergangenen Jahr kletterten hier zwar die Erlöse um 7% auf 2,1 Mrd Euro. Allerdings schmolz das EBIT auf 223 von 234 Mio Euro im Jahr zuvor. Dennoch erzielten die Düsseldorfer in der Sparte eine beachtliche EBIT-Rendite von 10,4%. Sie liegt damit deutlich über der des Konzerns von 7,9%.
Keine Neuigkeiten gab es bei Vorlage der vorläufigen Zahlen zum Ausblick auf das laufende Gesamtjahr. Auch zur Dividende wollte sich ein Sprecher auf Nachfrage nicht äußern und verwies auf den 21. März. Dann will Rheinmetall endgültige Zahlen vorlegen.
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