24.01.2012 | Elektroindustrie

STMicroelectronics rutscht in die roten Zahlen

STMicroelectronics hat ein sehr wechselvolles Jahr hinter sich (Bild: STMicroelectronics).
STMicroelectronics hat ein sehr wechselvolles Jahr hinter sich (Bild: STMicroelectronics).

Der größte europäische Halbleiterhersteller STMicroelectronics NV hat im vierten Quartal rote Zahlen geschrieben. Die Umsätze gaben deutlich nach und in der Folge rutschte das Genfer Unternehmen auf einen Nettoverlust von 11 Mio US-Dollar.

GENF (Dow Jones)–Analysten hatten noch schwächere Zahlen erwartet. Im Vorjahr hatte das Unternehmen noch 219 Mio Dollar verdient. STMicro hat ein sehr wechselvolles Jahr 2011 hinter sich. Zu Beginn schrieb der Chiphersteller wieder schwarze Zahlen, befeuert vom anziehenden Geschäften mit der Automobilindustrie. Ab Mitte des Jahres belasteten dann aber schwächere Umsätze der Computerbranche die Bilanzen. Probleme bei einem der wichtigsten Kunden, Nokia, sorgten bei STMicroelectronics für zusätzlichen Gegenwind.

Für das laufende, erste Quartal rechnet das Management mit einem erneuten Rückgang des Umsatzes um 4 bis 10%. Damit würde STMicroelectronics zwischen 1,97 und 2,1 Mrd Dollar einnehmen, das wäre weniger als an der Börse vermutet.

Im vierten Quartal büßten die Nettoumsätze um 23% auf 2,19 Mrd Dollar ein. Damit lag STMicroelectronics im Rahmen seiner eigenen Erwartungen. Der Chiphersteller hatte im Oktober einen Nettoumsatz zwischen 2,15 Mrd Dollar und 2,3 Mrd Dollar prognostiziert.

Anzeige

Anzeige

Weitere Aktuelle News

Zukunftsaussichten der Elektroindustrie

ZVEI- und W&P-Benchmark - Elektroindustrie auf Kurs (Bild: ZVEI)

ZVEI und Dr. Wieselhuber & Partner erstellten einen Unternehmens-Benchmark für die Elektroindustrie. Wichtigstes Ergebnis: Ziel Nr. 1 bleibt das Ertragswachstum. MÜNCHEN (sp). Das klare Ziel für Unternehmen in der Elektroindustrie: Ertragswachstum. Dahinter bleiben sogar Ziele wie Innovations- oder Technologieführerschaft zurück. Zu diese mehr

ABB profitiert noch von hohem Auftragsbestand

Deutsche ABB-Zentrale in Mannheim: Der Konzern konkurriert mit der deutschen Siemens vor allem im Energieübertragungsbereich (Bild: ABB).

Der schweizerische Siemens-Wettbewerber ABB hat in den ersten drei Monaten trotz nachlassender Großbestellungen in Nord- und Südamerika den Umsatz stärker erhöht als erwartet. (Dow Jones/ks). Für das Auftaktquartal berichteten die Schweizer dank ihres hohen Auftragsbestands ein Umsatzplus von 9% auf 9,72 Mrd US-Dollar. Analysten hatten d mehr

Kontron schreibt weiter rote Zahlen

Für Kontron bleibt das wirtschaftliche Umfeld unverändert schwierig (Bild: Kontron AG).

Die Umsatzerlöse bei Kontron gingen im 1. Quartal auf 121,7 von 131,5 Mio Euro im Vorjahr zurück. (ks/Dow Jones). Beim EBIT ohne Sondereffekte muss Kontron im Auftaktquartal einen Verlust von 0,4 Mio Euro verbuchen, unter Berücksichtigung von 3,7 Mio Euro an Einmaleffekten, z.B. in Zusammenhang mit Umsetzung des Optimierungsprogramms "Shap mehr

Schneider Electric spürt die Krise in Europa unerwartet deutlich

Ungeachtet des Geschäftsverlaufs in den ersten drei Monaten sieht Schneider Electric seine Jahresziele nicht in Gefahr. (Bild: Schneider Electric).

Der französische Elektronikkonzern Schneider Electric bekommt die Krise in Europa unerwartet deutlich zu spüren und muss Umsatzrückgänge hinnehmen. (Dow Jones/ks). In den ersten drei Monaten setzten die Franzosen 5,21 Mrd Euro um, bereinigt um Währungs- und Übernahmeeffekte war das 2,7% weniger als im Vorjahr. Analysten hatten dem Ko mehr



Anzeige

Suchen