28.06.2011 | Metallverarbeitung

Voestalpine nicht an ThyssenKrupp-Bereichen interessiert

Thyssenkrupp will mit dem Verkauf der Edelstahlsparte seine Schulden reduzieren. Der Geschäftsbereich hatte zuletzt fast 6 Mrd Euro umgesetzt und war dank der anziehenden Konjunktur wieder profitabel (Bild: Thyssenkrupp).
Thyssenkrupp will mit dem Verkauf der Edelstahlsparte seine Schulden reduzieren. Der Geschäftsbereich hatte zuletzt fast 6 Mrd Euro umgesetzt und war dank der anziehenden Konjunktur wieder profitabel (Bild: Thyssenkrupp).

Der österreichische Stahlhersteller Voestalpine wird bei den geplanten Unternehmensverkäufen des deutschen Branchenführers ThyssenKrupp eher keine Rolle spielen, so zumindest die Aussage des Voestalpine-Vorstandsvorsitzenden Wolfgang Eder.

DÜSSELDORF (Dow Jones/ks)–”Was ich aus den Medien kenne, sind das keine Bereiche, die für uns interessant sind”, sagte Eder auf einer Pressekonferenz anlässlich einer in Düsseldorf stattfindenden Branchenmesse.

Der Düsseldorfer DAX-Konzern hatte im Mai eine umfassende Portfolio-Restrukturierung angekündigt. Große Teile der Autozulieferer und die Edelstahlsparte sollen abgegeben werden. Die voestalpine AG ist in diesen Sektoren auch aktiv. Eder stellte jedoch klar, dass sich der eigene Edelstahlbereich von dem des Wettbewerbers unterscheidet und keine Ausweitung geplant ist. “Wir machen Rundstahl. Edelstahl flach war nie ein Thema für uns”, sagte er.

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