szmtag

02.04.2012 |

Volvo will Preise für Zulieferer drücken

Volvo-Werk in Olofström: Die Schweden wollen nicht mehr die "netten Jungs" sein  (Bild: Volvo).
Volvo-Werk in Olofström: Die Schweden wollen nicht mehr die "netten Jungs" sein (Bild: Volvo).

Der zum chinesischen Geely-Konzern gehörende schwedische Autohersteller Volvo will die Preise seiner Zulieferer laut einem Zeitungsbericht deutlich senken.

FRANKFURT (Dow Jones/ks). “Wir müssen unsere Kosten reduzieren”, sagte Volvo-Chef Stefan Jacoby der Automobilwoche. “Bisher galten wir bei den Zulieferern immer als die netten Jungs. Das wird sich ändern. Wir werden nur noch die Jungs sein.”

Zugleich werde das Unternehmen die Kooperation mit dem früheren Volvo-Eigentümer Ford beenden. “Die vertraglich vereinbarte Zusammenarbeit mit Ford läuft 2016/2017 aus, und wir haben nicht die Absicht, sie fortzuführen”, sagte Jacoby. Daher suche Volvo nun nach einem Partner für die Produktion für Motoren unterhalb von 150 PS, der Ford ersetzen könne.

Mit Ford unterhalte Volvo noch “gute Lieferbeziehungen”. Volvo kaufe derzeit bei Ford Komponenten, vor allem Motoren, für rund 1,1 Mrd Euro ein. Umgekehrt beziehe Ford von Volvo noch Komponenten im Wert von etwa 400 Mio Euro jährlich.

Anzeige

Weitere Aktuelle News

Der Kabel- und Bordnetzhersteller Leoni legt für seine Kabelsparte WCS ein Effizienzprogramm auf, um die Mittelfrist-Prognose 2016 zu erfüllen. - Bild: Leoni

Leonis Kabelsparte legt Effizienzprogramm auf

Der Kabel- und Bordnetzhersteller Leoni legt für seine Kabelsparte WCS ein Effizienzprogramm auf, um die Mittelfrist-Prognose 2016 zu erfüllen. mehr

Der Automobilzulieferer Hella, Hersteller von Scheinwerfern und Fahrassistenztechnik, bereitet trotz der enttäuschenden Börsengänge der vergangenen Wochen den eigenen Sprung auf das Parkett noch für dieses Jahr vor. - Bild: Hella

Hella strebt schnellen Börsengang an

Der westfälische Automobilzulieferer Hella bereitet trotz der enttäuschenden Börsengänge der vergangenen Wochen den eigenen Sprung auf das Parkett noch für dieses Jahr vor. mehr

Anzeige

Wegen falsch programmierter Airbag-Steuergeräte im Modell A4 muß Audi rund 850.000 Fahrzeuge zurückrufen. - Bild: Audi

Audi ruft weltweit 850.000 Autos zurück

Der Ingolstädter Premiumautobauer Audi ruft weltweit rund 850.000 Fahrzeuge des Modells A4 wegen falsch programmierter Airbag-Steuergeräte zurück. mehr

Deutlich gesunkener Konzerngewinn: Qualitätsprobleme und schwache Geschäfte in Schwellenmärkten wie Russland und Südamerika haben den US-Autobauer General Motors unverändert im Griff. - Bild: GM

General Motors muß Gewinneinbruch verkraften

Qualitätsprobleme und schwache Geschäfte in Schwellenmärkten wie Russland und Südamerika haben General Motors unverändert im Griff. Während der Automarkt in Nordamerika weiter boomt, weitete sich der Verlust im Europa-Geschäft mit der Tochter Opel aus. mehr



Anzeige

Suchen