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    25.01.2012 | Kongress der Weltmarktführer

    Dorma: Ein ‘Hidden Champion’ auf Weltreise

    Thomas P. Wagner, Vorsitzender der Geschäftsführung/CEO Dorma Group: "Je besser unsere Mitarbeiter sind, desto besser können wir der Herausforderung Schwellenland begegnen." (Bild: Sabine Leikep)
    Thomas P. Wagner, Vorsitzender der Geschäftsführung/CEO Dorma Group: "Je besser unsere Mitarbeiter sind, desto besser können wir der Herausforderung Schwellenland begegnen." (Bild: Sabine Leikep)

    Dorma, Premiumanbieter von Zugangslösungen, gilt als ein typischer ‘Hidden Champion’. Dorma-CEO Thomas P. Wagner erklärt, wie man der Herausforderung ‘Schwellenländer’ begegnen kann.

    von Annika Mentgen

    SCHWÄBISCH HALL. “Sie kennen uns vermutlich nicht”: So leitete Dorma-CEO Thomas P. Wagner seinen Vortrag mit dem Thema “Ein deutscher Hidden Champion und die Schwellenländer” ein. Sofort ist klar: Dorma ist erfolgreich, aber viele kennen den Spezialisten für Zugangslösungen nicht. Die “Dorma-Krone” an Türbeschlägen hingegen kommt wohl einigen bekannt vor.

    “Wir sehen hier viele Hidden Champions”, so Wagner. Und einer Herausforderung müssten diese sich alle stellen:  Wenn man unbekannt ist, wie geht man dann eigentlich mit den Schwellenländern um? Die Schwellenländer würden auf der einen Seite zwar viele Chancen und damit Absatzpotenzial bieten, auf der anderen Seite aber auch viele neue Wettbewerber hervorbringen.

    In Ländern wie China oder Indien dominieren diese zwar noch das untere und mittlere Preissegment bei den angebotenen Produkten, besetzen diese Range aber volumenmäßig äußerst stark und entdecken gleichzeitig massiv das Thema Innovation für sich. Zwei Herausforderungen, die es besonders für kleinere Unternehmen nicht leicht macht, sich durchzusetzen.

    “Hier hat sich in den letzten 10 bis 20 Jahren eine Dynamik entwickelt, die wir zwar nicht über- aber auf keinen Fall unterschätzen sollten”, sagt Wagner. Der Trend hin zu “Good enough”-Produkten sei hier wichtig zu beachten. Dorma hat bereits eigene Forschungszentren in Entwicklungsländern etabliert. So könne die Geschwindigkeit, mit der neue Produkte für die jeweiligen Märkte entwickelt werden, erhöht werden. Und darin sieht Wagner einen der wichtigsten Lösungsansätze für die Herausforderung Schwellenland: “Wir müssen einfach schneller sein.” Mit Patentanmeldungen allein könne das nicht funktionieren.

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