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15.02.2010 |

Grafe präsentiert Neuentwicklungen für Autobranche

Das Produktspektrum der GRAFE Advanced Polymers GmbH umfasst neben Farb- und Additiv-Masterbatches  ein breites Sortiment an funktionellen Kunststoff-Compounds.
Das Produktspektrum der GRAFE Advanced Polymers GmbH umfasst neben Farb- und Additiv-Masterbatches ein breites Sortiment an funktionellen Kunststoff-Compounds.

Die Grafe-Gruppe präsentiert sich auch in diesem Jahr auf dem internationalen Fachkongress „Kunststoffe im Automobilbau“ in Mannheim. MANNHEIM / BLANKENHAIN (ba). Der am 17. und 18. März stattfindende Fachkongress gibt einen umfassenden Überblick über aktuelle kunststofftechnische Entwicklungen der deutschen Pkw- und Nutzfahrzeughersteller. „Kunststoffe kommen in immer mehr Bereichen des Fahrzeugbaus zum Einsatz. Sie bieten sowohl im Fahrzeuginnen- wie auch im Motorraum eine echte Alternative zu den bisher verwendeten Materialien“, erklärt Geschäftsführer Matthias Grafe.

Auf dem diesjährigen Kongress wird Grafe seine Kompetenz im Bereich Farbmanagement sowie das neuentwickelte Effektmasterbatch präsentieren. Ein Polyproylene-Film-Composite, welches brillante, schlierenfreie Farbeffekte auf jeder Oberfläche erlaubt. Designfreiheit durch fließlinienfreie metallisch eingefärbte Bauteiloberflächen. Das entwickelte Effektmasterbatch für Glanz- sowie Metalliclook macht es möglich.

Durch den Glanz- und Metallic-Effekt im PP-Film-Composite können verschiedene Narben auf einem Bauteil dargestellt werden. Durch einen einfachen Dekor- bzw. Folienwechsel innerhalb des Prozesses wird die Flexibilität des Anwenders noch erhöht. In demselben Maße ist die volle Ausprägung der Narbe auch in Radien sowie die Farbgleichheit der Bauteile aus verschiedenen Produktionsanlagen gewährleistet. Auch sind komplexe Konturen auf der Rückseite integrierbar.

Ein willkommener Nebeneffekt ist die Kostenersparnis, da das Untergrundmaterial nicht unbedingt in der Trim-Farbe eingefärbt werden muss – ein Polypropylen-Substrat. Ohne zusätzliche Haftvermittler bleibt das PP-Bauteil mit der PP-Folie verbunden.

Das Thüringer Unternehmen entwickelte in Zusammenarbeit mit seinen Kunden aus der Automobilbranche mehr als 8.000 Farbrezepturen. Die Einstellung thermoplastischer Kunststoffabbildungen für Innenraumfarben im PKW erfolgt in der Regel über eine vom Original Equipment Manufacturer (OEM) definierte Leder-, Lack- bzw. Textilvorlage. Im Laufe der letzten zehn Jahre hat man so für 21 nationale und internationale OEMs über 600 Interior-Trim Colors in 16 Thermoplastarten abgebildet.

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