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27.10.2010 |

EU-Kommission will energieintensive Unternehmen beschützen

EU-Industriekommissar Antonio Tajani will einem Zeitungsbericht zufolge energieintensive Unternehmen vor zusätzlicher Belastung schützen. Das geht aus der industriepolitischen Mitteilung hervor, die die Kommission in dieser Woche vorlegen wird.

BRÜSSEL (Dow Jones/ks)–”Energieintensive Unternehmen müssen Bedingungen vorfinden, die sie international wettbewerbsfähig halten”, heißt es in dem Papier, das dem Handelsblatt (HB – Mittwochausgabe) vorliegt. Der BDI begrüßte die Pläne, berichtet die Zeitung.

2013 tritt die dritte Phase des EU-Emissionshandels in Kraft. Sie sieht den schrittweisen Übergang zur vollständigen Versteigerung der Rechte für den Ausstoß von CO2 vor. Damit kommen auf die Unternehmen zusätzliche Belastungen zu. Industriekommissar Tajani will die Auswirkungen auf die Industrie so gering wie möglich halten. Branchen, die in der Produktion besonders viel Strom verbrauchen, gelte es, vor den indirekten Auswirkungen des Emissionshandels in Form höherer Strompreise zu schützen. Mit noch weiter gehenden Formulierungen war er jedoch in der Kommission angeeckt – eine frühere Version seiner Mitteilung musste der Italiener entschärfen.

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