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04.05.2012 |

IG Metall weitet Warnstreiks aus

Die IG Metall unter ihrem Chef Berthold Huber fordert 6,5 % mehr Geld für die Beschäftigten, die unbefristete Übernahme der Ausgebildeten sowie erweiterte Mitbestimmungsrechte für Betriebsräte beim Einssatz von Zeitarbeitern (Bild: IG Metall).
Die IG Metall unter ihrem Chef Berthold Huber fordert 6,5 % mehr Geld für die Beschäftigten, die unbefristete Übernahme der Ausgebildeten sowie erweiterte Mitbestimmungsrechte für Betriebsräte beim Einssatz von Zeitarbeitern (Bild: IG Metall).

Die IG Metall Bayern erhöht mit Warnstreiks und öffentlichen Kundgebungen den Druck auf die Metall-Arbeitgeber. Mit Stand von Donnerstag, 15 Uhr legten 45.450 Beschäftigte in 78 Betrieben für bis zu drei Stunden die Arbeit nieder, so die Gewerkschaft.

MÜNCHEN (ks). Schwerpunkte in Bayern waren die BMW-Standorte München, Landshut, Dingolfing, Regensburg und Wackersdorf mit insgesamt 16.450 warnstreikenden Beschäftigten. Weitere Kundgebungen gab es in Schweinfurt, unter anderem bei den Unternehmen SKF, Schaeffler, ZF, Bosch-Rexroth mit über 5.500 Beschäftigten und Nürnberg, wo sich nach Gewerkschaftsangaben 30 Betriebe, darunter mehrere Siemens-Betriebe, Bosch, Diehl, Gusstechnologie, Leistritz mit 6.500 Beschäftigten beteiligten.

Die vierten Verhandlungen finden in Bayern am 10. Mai 2012 um 12:00 Uhr in Fürstenfeldbruck statt.

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